Jährlich wird anlässlich der Grippe-Saison eine Grippe-Impfung empfohlen, vorallem alte Leute und Kinder sollen geimpft werden. Wie sich nun herausstellt, wird diese Impfempfehlung gemacht, obwohl der Nutzen einer Grippe-Impfung nicht erwiesen ist.
Wie der Wissenschafts-Journalist Bert Ehgartner in verschiedenen Publikationen (siehe unten) darlegt, ist der Nutzen einer Grippe-Impfung nicht im Geringsten belegt, es scheint, dass Milliarden in Grippe-Impfungen gepusht werden, ohne dass auch nur der geringste Nutzen nachgewiesen wäre.
Bert Ehgartner beruft sich dabei hauptsächlich auf den britischen Epidemiologen Tom Jefferson. Dieser hat als Koordinator der “Cochrane-Vaccine-Field” alle verfügbaren Daten der letzten 50 Jahre ausgewertet und kommt zu erstaunlichen Schlüssen:
1. Die stets propagandierten Studien (meist von Impf-Herstellern finanziert), die den angeblichen Nutzen der Grippe-Impfung belegen sollen, sind grösstenteils mangelhaft. Meist war die Laufzeit viel zu kurz, Nebenwirkungen wurden kaum beachtet und die Daten wurden fehl-interpretiert, sie entsprachen in vielen Fällen nicht den Schlussfolgerungen der Autoren.
2. Ein Vergleich der Studien zeigt, dass die Grippe-Impfung bei Babys und Kleinkindern nicht besser sind als Placebo. Bei alten Leuten sieht es ähnlich aus. Doch gerade diese zwei Altersgruppen sollen gemäss WHO und BAG geimpft werden - auch ohne erwiesenen Nutzen.
3. Die angeblich verringerte Sterberate von Grippe-Geimpften hält einer Überprüfung nicht stand. Zwar liegt die Sterberate bei Geimpften tatsächlich tiefer, dies aber unabhängig davon, ob eine Grippe-Epidemie in Gang ist. Die tiefere Sterberate der Geimpften lässt sich darauf zurückführen, dass sich gesunde und medizinisch gut versorgte Menschen auch öfters impfen lassen.
4. Obwohl sich ältere Menschen viel häufiger impfen lassen (die Impfrate stieg von 15% im Jahr 1980 auf 65% im Jahr 2001), war kein Rückgang der Grippesterbefälle zu verzeichnen, die Sterberate stieg sogar ein wenig an. Sowohl in USA als auch in Italien wurde dasselbe festgestellt.
5. Impf-Hersteller reden beispielsweise in Österreich davon, dass mittels Grippe-Impfung 5000-6000 Grippetote verhindert werden können. Gemäss den österreichischen Todesfallstatistiken sind jedoch im Jahr 2006 gerade mal 7 Personen an Grippe gestorben. Hier wird offenbar mit Horrorszenarien Hirnwäsche betrieben.
6. Nebenwirkungen soll es natürlich keine geben, kein Wunder, wenn es keine neutralen Studien zur Ermittlung von Impfschäden gibt. Doch in der Fachwelt mehren sich Meldungen über schwere Nebenwirkungen. So hat beispielsweise Japan die Impfungen für Kinder und Jugendliche eingestellt, nachdem 15 Jugendliche nach Einnahme von Tamiflu von einem Gebäude gesprungen sind und ein weiterer vor ein Auto rannte. Es wird befürchtet, dass Tamiflu die Blut-Hirn-Schranke durchbricht und “abnormes Verhalten” auslösen kann. Auch die US-Behörden warnten Anfang Jahr alle Ärzte vor möglichen “schweren neuropsychiatrischen Nebenwirkungen” von Tamiflu. Die europäische EMEA ordnete einen Hinweis für den Beipacktext an, dass man “auf seltsames Verhalten” von Jugendlichen achten soll.
7. Während in den Medien und natürlich von Seiten der Impfhersteller der Eindruck erweckt wird, dass die Grippe die grösste Bedrohung der Menschheit sei, zeigen die Fakten, dass diese Behauptung nicht im Geringsten haltbar ist. Gerade mal 3% der Klinikeinweisungen gehen auf Influenzaviren zurück.
8. Hauptargument für Grippe-Impfungen sind stets Verweise auf die angeblich unzähligen Toten bei früheren Grippe-Pandemien. Eine Studie von Peter Doshi vom MIT zeigt jedoch, dass nicht einmal bei der berüchtigten Hongkong-Grippe (1957-58) und der asiatischen Grippe (1968-69) ein Anstieg der Gesamtsterblichkeit zu verzeichnen war. Einzig in der bisher grössten Grippe-Pandemie - der spanischen Grippe (1918-19) kam es zu einem Anstieg der Gesamtsterblichkeit. Doch eine Analyse von 8000 Autopsieberichten zeigt nun, dass die Sterblichkeit nicht auf das Grippe-Virus zurückzuführen war sondern auf nachfolgende “bakterielle Infekte”, die heutzutage mit Antibiotika behandelt werden können.
Fazit: Es werden weltweit Milliarden für Grippe-Impfungen ausgegeben, obwohl ein Nutzen nicht nachweisbar ist und eventuelle Impfschäden nie geprüft wurden. Es wäre zu begrüssen, wenn beispielsweise das BAG in Zukunft Impfempfehlungen erst dann herausgibt, wenn sowohl Nutzen wie auch Risiken geprüft wurden.
Lancet: Analyse Ergebnisse zur antiviralen Therapie
Lancet: Grippeimpfstoff für Ältere gegen ambulant erworbene Lungenentzündung wenig wirksam
Deutsches Ärzteblatt: Studie stellt Wirkung der Grippe-Impfung bei Senioren infrage
Die Geschäfte mit den Influenza-Lügen: Vorsorge entpuppt sich als Hirngespinst
Grippe-Experten beraten die Bevölkerung wie Staubsaugervertreter
Wert der Grippe-Impfung für Ältere bleibt ein Rätsel
Virenlotto ohne Wirkung?
Cochrane Collaboration