Hermann Weyeneth - Brechreiz vor dem Spiegel
Hermann Weyeneth gesteht: “Wenn ich mich nach all dem noch im Spiegel sähe, müsste ich mich übergeben.”. Da mag man nicht widersprechen, mir wird seit Jahren speiübel wenn ich die unschweizerische Brandstifter-Politik der SVP beobachte, aber seit wann können SVP-Politiker Fehler eingestehen?
Zufrüh gefreut, Hermann Weyeneth meinte mit seinem Kotz-Spruch nicht etwa sein eigenes frühmorgendliches Spiegelerlebnis und eine damit verbundene Selbsterkenntnis sondern diejenigen SVP-Politiker, die von der hetzerischen und radikalen Taliban-Politik der SVP genug haben und eine eigene bürgerliche Partei gründen, die ohne perfide Propaganda und fremdenfeindliche Hetzkampagnen politisiert.
Was für jeden anständigen Demokraten ein Grundrecht darstellt, dass jeder einer Sekte Partei beitreten darf, sie wieder verlassen oder sogar eine eigene Partei gründen darf, das und viel mehr scheint auch das Demokratieverständnis von Hermann Weyeneth zu überfordern.
Für Hermann Weyeneth ist wie für viele SVP-Politiker unser Bundesrat Samuel Schmid ein Verräter, obwohl er vom Parlament demokratisch gewählt wurde und erst nach monatelangen Attacken seitens der SVP-Schweiz den Bettel hinwarf - ein paar Monate nachdem die SVP-Schweiz Samuel Schmid offiziell aus der SVP-Fraktion warf. Wer hat hier wen verraten?
Aber was will man von einer Taliban-Partei Demokratie-Verständnis erwarten, wenn diese die Religionsfreiheit und Rechtsgleichheit aus der Bundesverfassung kippen will, politische Gegner mit Dreckkampagnen zermürbt, unsere Regierung ständig in den Dreck zieht, Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und die gesamte Bündner SVP erpresst……? Nichts, einfach nichts ausser Beleidigungen und Hetzkampagnen und einer Verluderung der Schweizer Politik und schlussendlich der Gesellschaft!
So bleibt der bittere Geschmack, dass SVP-Politiker wie Hermann Weyeneth mit Kotz-Rhetorik über die vom Volk gewählten Politiker herziehen und die Schweizer Politik immer mehr zu einer - um es in der Terminologie des Blocher-Clans auszudrücken - Wildsau-Keilerei ausartet.
20min: Weyeneth - Ich müsste mich übergeben
Tagi: Schmid weist Verrats-Vorwürfe zurück
August 6th, 2008 at 1:15 pm
[…] Machen wir uns auf etwas gefasst. Ueli Maurer als Präsident der Zürcher SVP bedeutet, weiter….. Statistiken fälschen Rassistische Initiativen lancieren Hetzkampagnen gegen Randgruppen Dreckkampagnen gegen politische Gegner […]
December 2nd, 2008 at 8:17 pm
Ich finde es eine bodenlose Frechheit, dass so über die schweizerische Volkspartei gesprochen wird. Alle sehen immer nur die schwarzen Schäffchen auf den Plakaten aber wissen nicht was dahinter steckt. Die Ausschaffungsinitiative ist weder Ausländerfeindlich noch Rasisstisch. Besser versteht man vileicht diese Initiative mit fplgendem Beispiel.
Angenommen ein wild Fremden klopft an einem Abend bei Ihrer Tür und fragt ob er bei Ihnen wohnen darf. Sie antworten mit ja und klassen ihn hinein. Sehen sie Ihre Wohnung, Ihr Haus als Schweiz. Nun geben Sie ihm ein warmes essen und neue Kleider, er dankt Ihnen nicht, verwüsstet die ganze Wohnung, schlägrt Ihre Frau. Werfen Sie Ihn dann nicht auch aus der Wohnung?