Bischof Lorenzo Chiarinelli verweigert Ehe wegen Impotenz
Der italienische Bischof Lorenzo Chiarinelli verweigert einem impotenten Mann die Eheschliessung, der seit einem Unfall querschnittgelähmt ist. Die Begründung von Bischof Chiarinelli lautet, dass die Ehe nur der Reproduktion dient und ein Impotenter könne dieser Pflicht ja nicht nachkommen.
Man gewöhnt sich mittlerwile daran, dass der Papst oder seine Bischöfe mitunter sehr bizarre Entscheide treffen und an ihre Gläubigen Forderungen stellen, die jegliche Vernunft vermissen lassen und nicht im Geringsten aus den biblischen Schriften legitimiert werden können. So auch der neuste Streich aus der Gilde des Vatikans.
Vor zwei Jahrtausenden zog ein jüdischer Rabbi namens Jeschua durchs Land und predigte das Reich Gottes. Dieser - später im griechischen Raum Jesus genannte Rabbiner - wehrte sich vorallem gegen Reinheitsgesetze, die es Kranken und Invaliden verunmöglichten, am Gottesdienst in der Synagoge teilzunehmen. Er wehrte sich vehement dagegen, dass die Schwächsten unter den Kindern Gottes von der Gesellschaft ausgegrenzt werden.
Doch zweitausend Jahre später kommt Bischof Lorenzo Chiarinelli, verrät Jesus und seine Werte und kreuzigt ihn so ein zweites Mal. Wie kommt ein Bischof dazu, sich so menschenverachtend aufzuführen? Wo bleibt die Nächstenliebe und Barmherzigkeit im Herzen dieses Bischofs?
Dieser Fall macht mich einmal mehr ratlos ob der emotionalen Impotenz der priesterlichen Elite des Vatikans. Wehe Euch, Ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Das würde Jesus Bischof Lorenzo Chiarinelli wohl entgegen schmettern.
Da bleibt nur noch eines zu sagen: Vater vergib Bischof Lorenzo Chiarinelli, er weiss offenbar nicht im Geringsten was er tut.
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