Wie Fascho sind SVP SD und EDU

Der Roten Fabrik ist gelungen, was sonst nur SVP-Dämagogen gelingt. Sie haben mit einem provokanten Plakat das Interesse aller Medien und Politiker auf sich gezogen.

Die Rote Fabrik hat den Hintergrund von ihrem Werbe-Plakat für die Ausstellung Fascho mit Symbolen verziert, die im weitesten Sinn mit Faschismus, Rassismus oder rechtsradikalem Gedankengut zu tun haben. Mit dabei in der illustren Schar der “Faschos” sind die Parteien SVP, SD und EDU, aber auch das rechtskonservative Blatt “Weltwoche” - das seit einiger Zeit als Parteiblatt der SVP fungiert - ist mit von Partie.

Offenbar hat die Rote Fabrik der SVP genau auf die Finger geschaut - höchste Zeit, dass die Linke die SVP mit ihren eigenen Waffen schlägt. Gesellschaftliche Probleme wie SVP, SD und EDU sind gefährlich genug um mit deutlichen Gesten darauf hinzuweisen, worauf die Politik dieser Kreise hinzielt.

Dass dies der SVP nicht passt, liegt auf der Hand. Wie zu erwarten, beisst SVP-Bullterrier Christoph Mörgeli auch gleich wild knurrend um sich und fordert die Kürzung von Subventionen.
Kunstfreiheit hin oder her, die SVP darf man doch nicht einfach mit Faschos und Nazis gleichsetzen.

Darf man nicht?
Also wenn ich mir das so überlege, immerhin sind ein paar SVP-Politiker bereits wegen Verstoss gegen das Anti-Rassismus-Gesetz verurteilt (Liste krimineller SVP-Politiker) und damit also nicht nur kriminell sondern auch gerichtlich qualifizierte Rassisten. Zumindest kann man also sagen, dass es innerhalb der SVP Kreise gibt, die rassistisches Gedankengut verbreiten.

Wenn diese Kreise bereits die Religionsfreiheit abschaffen wollen oder die Rechtsgleichheit in der Schweiz abschaffen mit ihrer menschenrechtswidrigen Ausschaffungsinitiative, dann sollten wir uns dringend Gedanken machen, wohin uns so eine “rechte Politik” führt.

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