Umweltfreundliche Politiker wählen

Die Wahlen 2007 sind mehr denn je Richtungswahlen, in diesem Fall geht es vorallem um die Frage, ob unser Parlament zukünftig der Umwelt und damit unserer Zukunft Sorge tragen soll.

Blog Action Day: Umweltfreundliche PolitikerJahrelang haben sogenannt bürgerliche Politiker von SVP, FDP und CVP ihre desaströse Umweltpolitik durchgezogen auf Teufel komm raus. Umweltgesetze wurden torpediert, das bewährte Verbandsbeschwerderecht soll abgeschafft werden, der Verkehr soll keinesfalls mit einer CO2-Steuer belastet werden und der vom Volk angenommene Alpenschutzartikel wird seit 2 Jahrzehnten von der bürgerlichen Mehrheit im Parlament verschleppt.
Können wir uns so eine kurzsichtige Umweltpolitik noch leisten in Anbetracht der uns bedrohenden Klimawandels? Können wir uns weiterhin bürgerliche Atomlobbyisten leisten oder bürgerliche Gentechnologie-Befürworter?

Wer ein Interesse an der Natur hat oder an der Lebensqualität unserer Kinder, der sollte dringendst diese Wahlen dazu benützen, Politiker ins Parlament zu bringen, die Umweltschutz ernst nehmen.

Lassen wir uns nicht davon täuschen, dass die bürgerlichen Öko-Anarchisten von SVP, FDP und CVP nun kurz vor den Wahlen ein grünes Mäntelchen anziehen - an ihren Früchten sollten wir sie erkennen und diese sprechen für sich.

Ich bitte alle denkfähigen Wähler, wenigstens in diesem Jahr mal nicht Parteien und Parolen zu wählen sondern sich selbst ein Bild zu machen, welche Politiker für die Zukunft dieses Landes einstehen.

Folgende Wahlhilfen können uns bei der Beantwortung dieser Frage helfen.
Klimawahl Schweiz
Umweltrating der Umweltverbände
Smartvote - Entscheidungshilfe Wahlen 2007
Politarena - Wahlhilfe der Coop-Zeitung

Diese Wahlempfehlung ist ein Beitrag zum Blog Action Day zum Thema Umwelt.

8 Responses to “Umweltfreundliche Politiker wählen”

  1. Konrad Fischer Says:

    Mensch Leute, wißt Ihr net, wie wir in D schon mal unter umweltfreundlichen Politikern gelitten haben, obwohl doch damals auch alle dafür waren?

    Wer sagte das wohl?

    “Wasser, Wind und Gezeiten, die Energiespender der Zukunft

    Die Ausnutzung der Wasserkräfte ist bei uns aufgrund der Macht der privatkapitalistischen Interessen noch ganz in den Anfängen. Die Großwasserkraft muß sich in erster Linie an die Großabnehmer, die chemische Industrie und so weiter halten. Im übrigen wird aber geradezu prämiiert werden müssen die Gewinnung jeder Pferdekraft im Stil unserer früheren Mühlen-Kraftnutzung: Das Wasser rinnt, man braucht sich nur eine Stufe zu bauen und hat, was man braucht. Während die Kohle eines Tages zu Ende geht, ist das Wasser immer neu da. Das kann man alles ganz anders auswerten als jetzt. Man kann Stufe hinter Stufe bauen und das kleinste Gefälle nutzbar machen. Man erhält dabei einen gleichmäßigen Wasser-Ablauf. Und man kann bombensicher bauen. …

    Wenn alle unsere Städte das Münchner Faulschlamm-Verfahren zur Gasgewinnung ausnutzen würden (12 Prozent vom normalen Gasbedarf werden in München damit gedeckt), so machte das etwas Ungeheures aus. …

    Aber für die Zukunft sind sicher: Wasser, Winde und Gezeiten. Als Heizkraft wird man wahrscheinlich Wasserstoffgas verwenden. …

    Grundsätzlich solle sich in Zukunft jeder Bauer, der geeignete Verhältnisse hat, einen Windmotor anschaffen. Liege der Bauernhof an einem Bach, dann solle sich der Bauernhof auch ohne weiteres an den Bach anschließen können, um sich selbst den benötigten Strom zu erzeugen. Die Monopole bestimmter Gesellschaften, die heute die Privatinitiative des einzelnen Volksgenossen auf dem Gebiet der Energieerzeugung weitgehend hemmen, müßten grundsätzlich fallen. …

    Die Hauptsache sei, daß die Energiewirtschaft der privatwirtschaftlichen Spekulation entzogen werde. Im übrigen solle man aber einem einzelnen Mühlenbesitzer oder einer einzelnen Fabrik durchaus die Eigenerzeugung von Elektrizität gestatten und darüber hinaus durchaus erlauben, daß Mühle oder Fabrik den überflüssigen Strom, den sie selbst nicht brauchten, an andere Verbraucher abgäben.”

    Tipp: Fragt mal Eva Herman …

    Konrad Fischer
    Kontra Ökofaschismus

  2. admin Says:

    Mein lieber Konrad…… umweltfreundliche Politiker als ökofaschistisch zu betrachten, zeugt m.E. von einem gewaltigen Fanatismus. Was in aller Welt treibt Dich so, dass Du Umweltschutz mit Faschismus gleichsetzt?

  3. Konrad Fischer Says:

    1. Umweltpolitik findet statt auf einer Ideologie, die grundsätzlich bereit ist und dazu aufruft, im Namen ihrer Idee “Umweltschutz” Menschen zu unterjochen, sie moralisch fertigzumachen, sie ins gesellschaftliche Abseits zu stellen und zu isolieren.

    2. Der Umweltschutz ist ein angeblich wissenschaftlich unterbautes Herrschaftsinstrument. Widersprüche an der gewünschten Wahrheit werden unterdrückt, Ketzer verfolgt, die Wahrheit in den gleichgeschalteten Medien verbreitet. Das machte der “Umweltschutz” alles der Rassenlehre nach.

    3. Umweltschutzpolitik hat ihre bedeutendsten Wichsvorlagen und Apostel im braunen Reich. Ich kenne das Geschmurchel aus den Originalquellen, alles BLUT UND BODEN-Mystik. Darré, Seifert, Gauleiter Sauckel (Gründer der ersten Windkraftfirma), Autarkisten ohne Ende, gottlose Naturmystiker - z. Kotzen.

    4. Das Öko-Zeugs ist gewaltbereit (Greenpeace / Robin Wood, …), staatlich gelenkt (entlarvende Hartkopf-Rede in Bad Kissingen) und pseudomoralisch aufgeladen. Es will regieren, es will andere Menschen. Das Öko-Menschenbild will mit dem Menschen, wie er ist, nix am Hut haben.

    5. Alle Ideologien wollen den Menschen ändern. Das endet immer blutig. Aus Volksgemeinschaft mit Massenmordgelüsten wird nun Ökoreligionsgemeinschaft. Es gibt Feindbilder (hier “Umweltfeinde”).

    6. “Deutsche sind die größten Umweltschweine.” (O-Ton GRÜNER Bütikofer) Da ist es zu Ratten und Schmeißfliegen, zum auszurrottttenden Parasitentum kein weiter Weg mehr.

    Da bleib ich lieber Ungläubig. Allet klaro?

    Konrad Fischer
    Seit 1979 Mitglied im Bund Naturschutz

    PS: Das obige Zitat war von A.H. Aha!

  4. admin Says:

    1. Umweltpolitik dient dem Erhalt unserer Lebensqualität

    2. Umweltpolitiker sind so eine kleine Minderheit, dass sie schlicht nicht die Möglichkeit zur Ketzerverfolgung haben, Du bist da wohl einer Verschwörungstheorie zum Opfer gefallen

    3. wenn also das braune Reich Umweltschutzpolitik betrieben hätte, wäre dann Umweltschutz somit bis zum jüngsten Tag per Definition verwerflich? Mann diese Umkehrlogik hat mich echt um.

    4. Wenn es etwas gibt, was Greenpeace auszeichnet, dann die konsequente Gewaltlosigkeit, die nicht einmal Notwehr im Fall eines Angriffs erlaubt. Dass Greenpeace staatlich gelenkt sein soll, ist etwas vom Absurdesten was ich je hörte. Greenpeace Mitarbeiter dürfen nicht einmal politische Ämter einnehmen, um die politische Unabhängigkeit sicher zu stellen.

    5. Klar will jede Ideologie den Menschen ändern, ob es Religion oder Philosophie ist. Es wird ein Grundsatz postuliert, dass etwas gut oder schlecht ist, aber es liegt schlussendlich an der Allgemeinheit, ob sie diesem Grundsatz folgt. Oder sollen wir unsere Ideologien begraben und ohne Werte leben?

    6. Da hat Bütikofer wohl Müll erzählt, im Vergleich mit Amerika sind wir alle wohl wahre Umweltschützer.

    Da bleib ich lieber etwas ideologisch ;-)

  5. Konrad Fischer Says:

    @ 6. So viel Ehrlichkeit gefällt mir. Kreidende Wölfe im Schafspelz sind mir nämlich weniger lieb.

    Der Rest könnte aus dem Tal der Ahnungslosen stammen (so nannte man die vom BRD-Funk abgeschnittene Region DDR-Sachsens). Sancta Simplicitas!

    Tipp: Mal bei William Engdahl die Spendenliste von Greenpeace nachstudieren. Und bei Hartkopf die regierungsgesteuerte NGO-Technik.

    Konrad Fischer
    Anti-Ökofaschist

  6. Konrad Fischer Says:

    Kleiner Nachtrag zum Schwindel der Umweltpolitik: Dr.Bruno Blandulet: “CO2 und Klimakatastrophe: Hintergründe der Hysterie”

    Lohnt sich aber nur für entideologisierte Interessierte …

    Konrad Fischer

  7. admin Says:

    @Konrad: kennst Du das Buch “woran glaubt, wer nicht glaubt”?
    In Anlehnung daran frage ich mich, welche Ideologie treibt, dass Du so vehement gegen die Ideologien Anderer kämpfst?
    Deine Verschwörungstheorien wirken jedenfalls extrem fanatisiert.

  8. Konrad Fischer Says:

    Das Argumentationsmuster wird immer flacher …

    Konrad Fischer
    Aussteiger

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