Toni Brunner traut sich nicht in die Arena
SVP-Parteipräsident Toni Brunner traut sich nicht, in der heutigen Arena zum Thema “SVP Spaltung” Stellung zu beziehen. Nach dem peinlichen Auftritt von Toni Brunner in der letzten Arena hat wohl auch die SVP gemerkt, dass Smiling Toni nicht das Zeug hat um alleine im Ring bestehen zu können.
Die Strategie war vielversprechend, man nimmt einen stets lächelnden Sympathieträger der wie ein Papagei alles nachplaudert, macht ihn zum Parteipräsidenten und steuert ihn mit einer Handvoll Propagandisten der alten Garde wie eine Marionette. Aber wie so oft hat die SVP Parteileitung nicht bis zu Ende gedacht. Ein Parteipräsident muss auch eine Arena bestehen, öffentliche Streitgespräche führen und spontan auf Situationen reagieren können, Argumente finden und vieles mehr. Doch die Fernsteuerung durch die Parteilleitung im Hintergrund ist nunmal nicht immer zu bewerkstelligen, so auch nicht in der heutigen Arena. Toni Brunner müsste selber auf kritische Fragen antworten und wenn man die letzte Arena als Gradmesser nimmt, kann Toni Brunner keine eigenen Argumente bringen. Er wiederholte stets die propagandistischen Sprüche von seinem Ziehvater Christoph Blocher - mir zumindest ist an dieser Sendung kein Statement von Papageien-Toni aufgefallen, das nicht vorher von Big Daddy Blocher in die Runde geschmettert wurde.
Also versuchten die Strategen der SVP, ihren Propagandaminister und ehemaligen Parteipräsidenten Ueli Maurer anstelle von Toni Brunner in die Arena zu schicken, was das Schweizer Fernsehen jedoch verweigerte, weil Ueli Maurer bezüglich der Zukunft einer gespaltenen SVP keine fordergründigen Funktionen mehr einnimmt.
Tja, so blieb der SVP nichts anderes übrig als den Schwanz einzuziehen die Arena-Sendung zum Thema “SVP-Spaltung” zu boykottieren. Die SVP wird längerfristig wohl Technologien nutzen wie George W. Bush, dem man nachzuweisen glaubte, dass er bei bestimmten Gelegenheiten mittels “Funklautsprecher im Ohr” zugeflüstert bekam, was er nun zu sagen habe. Ob das mit Bush wirklich stimmt weiss ich nicht, aber dass es bei Toni Brunner hilfreich wäre, davon bin ich überzeugt.
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