SVP Kampagne schockiert England
Letzte Woche war ich in England und musste mich zum ersten Mal dafür schämen, Schweizer zu sein. Ich musste mich für die SVP Kampagne zur Ausschaffungsinitiative rechtfertigen und erklären, dass ich nicht zu diesen Rassisten gehöre. Ich musste erklären, dass nicht alle Schweizer so sind wie die SVP unser Land darstellt und ich musste betonen, dass die SVP nur einen Teil der Schweizer Bevölkerung vertritt. Glücklicherweise hat mich niemand gefragt, wie gross dieser Anteil ist. Wenn ich hätte zugeben müssen, dass 30% meiner Landsleute diese fremdenfeindliche Partei wählen, hätte ich mich in Grund und Boden geschämt.
Früher war es so, dass man im Ausland immer positiv aufgenommen wurde. Aus der Schweiz zu kommen war etwas Positives, man verstand unter der Schweiz nicht nur das Land mit den schönsten Bergen sondern auch das Land, das der Hüter der Menschenrechte ist.
Es schmerzt wirklich zu erleben, wie man im Ausland plötzlich zum Rassisten wird, nur weil ein paar xenophobe Politiker das ganze Land mit rassistischen Plakaten tapezieren.
Dass die Hassprediger der SVP ihre ausländerfeindliche Politik auch noch zynisch mit einem Online-Game ausschmücken zeigt, was für ein skrupelloser Haufen diese Partei ist.
Vorallem die in der Ausschaffungsinitiative geforderte Sippenhaft für Ausländer erinnert viele an die Sippenhaft der Nazis. Danke SVP, dafür haben unsere Väter gekämpft, dass wir eines Tages den Ruf der Nazis des dritten Jahrtausends werden.
Wenn ausländische Zeitungen wie der englische Independent die Schweiz als “Switzerland: Europe’s heart of darkness” nennt, dann wissen wir, dass die SVP zum Totengräber der Schweiz geworden ist.
20min: Die Schweiz, ein Hort des Rassismus
September 10th, 2007 at 1:52 am
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September 10th, 2007 at 6:02 am
Ist es nicht so, dass die Schweizer Politiker immer wieder darauf hinweisen, die Auslandschweizer und Auslandschweizerinnen seien die Visitenkarte der Schweiz. Aber, wie viele davon haben die Schweiz freiwillig verlassen … manche hielten den Rechtsextremismus in der Schweiz nicht mehr aus … andere wurden vertrieben … anderen war es zu Eng … http://www.micheline-calmy-rey.de/
September 10th, 2007 at 12:58 pm
[…] mit den Gebahren des „Duce“ aus den 30er-Jahren vergleicht. Dass die Schweiz durch die SVP international in Verruf gerät, ist dabei natürlich ebenfalls die Folge, wie eine Verrohung der […]
September 10th, 2007 at 10:08 pm
Weil irgendein englischer Journalist, der die ganze Problematik nicht ganz versteht, einen Artikel schreibt, wird die Schweiz nun zu einem Bollwerk des Faschismus? Würde man das Englische VOLK befragen, würde der überwältigende Teil die Sorgen der SchweizerInnen nur allzu gut verstehen.
Gerade die Engländer haben ein riesengrosses Problem mit ihrer islamischen Bevölkerung, nicht nur wegen der Anschläge. Sharia-artige Zustände in Stadtvierteln grosser Städte, die übliche Strassengewalt, Sozialmissbrauch, alles wie gehabt. Dabei erweisen sich die Engländer alles grosse Einknicker. Da werden Angestellte der öffentlichen Dienste angehalten, Rücksicht auf die islamische Kultur zu nehmen und kein Schweinefleisch vor deren Augen zu essen. Oder es wird im Ernst diskutiert, in den Schulen auf Weihnachtsfeiern zu verzichten, natürlich aus Rücksicht auf die Moslembrüder. Eurabien scheint nicht mehr fern, in Grossbritannien sowieso nicht.
Jetzt sind sie wohl neidisch auf die Schweizer, die diesem Political-Correctness-Faschismus noch nicht endgültig auf den Leim gekrochen sind und gegenüber der Intoleranz keine Toleranz zeigen.
Dass mittlerweile sämtliche Meinungen, die dem linken Mainstream widersprechen, als faschistisch eingestuft werden, muss als Normalfall angesehen werden. Wer also nicht islamophil ist und den Islam nicht auf Händen nach Europa tragen will, ist ein Faschist. Traurig, aber wahr.
Das 20-Min.-Drecksblatt gehört übrigens zum Tagi-Konzern, der widerlichsten Medien-Dreckschleuder des Landes (und, meine lieben Antifa-Freunde, dort wird höchst kapitalistisch agiert). Wenn man gestern in der SoZ die Zeilen des Tagi-Obergurus Roger De Weck alias “Dummer August” gelesen hat, weiss man, weshalb uns dieser Zeitungsartikel aus England auf die Augen gedrückt wird. Seit wann entspricht eigentlich die Meinung eines einzigen Journis der eines ganzen Volkes?
October 3rd, 2007 at 10:36 pm
[…] die Zeiten ändern sich - wie ich selbst in England erleben musste. Wenn man seit dem Beginn des SVP-Wahlkampfes im Ausland auf diese Frage antwortet, […]
June 24th, 2008 at 10:51 pm
[…] der SVP genug haben und eine eigene bürgerliche Partei gründen, die ohne perfide Propaganda und fremdenfeindliche Hetzkampagnen […]
August 6th, 2008 at 1:16 pm
[…] der Zürcher SVP bedeutet, weiter….. Statistiken fälschen Rassistische Initiativen lancieren Hetzkampagnen gegen Randgruppen Dreckkampagnen gegen politische […]
September 24th, 2008 at 12:22 pm
Ich finde es inakzeptabel, dass alle auf der SVP herumhacken. Sie angaschiert sie sehr für das Wohl der Schweiz. Es kommt nicht nur heisse Luft raus, sondern auch Resultate.
Sie will ja nur die hochkriminälen Ausländer ausweisen, und nicht die welche sich integrieren und anständig verhalten. Ich finde es einfach eine Frechheit so über eine Partei zu sprechen. Über de SP, CVP und FDP wird niemals so Kritik geübt. Und Christopf Blocher war einer der BESTEN BUNDESRÄTE, die es überhaupt gegeben hat
September 24th, 2008 at 1:00 pm
@chris: Hochkriminelle Ausländer können schon nach heutigem Recht ausgeschafft werden. Die Brandstifter der SVP wollen aber viel weiter gehen und auch Ausländer ausschaffen, die beispielsweise Sozialbetrug begangen haben. Ein Versicherungsbetrug ist aber alles andere als hochkriminell. Hier zeigt sich, dass es der SVP nur darum geht, ihre Ausländerhetze weiter zu treiben.