Minarett-Verbot Initiative ist rassistisch

Die Minarett-Verbot InitativeGegen den Bau von Minaretten” von SVP, EDU und SD ist rassistisch und verstösst gegen unsere verfassungsmässig garantierte Glaubensfreiheit und Rechtsgleichheit. Soweit meine persönliche Meinung.

Minarett-Verbot InitiativeFast so deutlich sprach sich heute das Berner Stadtparlament gegen ein Minarett-Verbot aus, weil es hart an der Grenze zum Rassismus sei. Bereits eine Woche vorher hatte das Berner Kantonsparlament gleich entschieden. Es ist erfreulich, dass bisher doch noch eine Mehrheit unserer Politiker die Schweizer Verfassung und internationale Menschenrechte ernst nehmen.

Es geht in dieser Frage schliesslich nicht darum, ob man Minarette gut findet. Es geht darum, ob der verfassungsmässige Grundsatz zur Religionsfreiheit gewährleistet ist oder nicht - und es geht darum, ob eine Gruppe innerhalb der Schweiz Rechte hat, die Andere nicht haben, was wiederum gegen die Rechtsgleichheit verstösst.

Ganz anderer Meinung sind - wen wunderts - vorallem Politiker der rechtsradikalen rechtskonservativen SVP, EDU und den sogenannten Schweizer Demokraten (SD).

Zum Initiativkommitee von diesem Anti-Minarett-Kreuzzug gehören folgende Politiker:

Dass SVP, EDU und SD einen heiligen Krieg gegen Andersgläubige führen will, wundert mich an und für sich nicht speziell. Umso mehr war ich dafür erstaunt zu hören, dass auch Daniel Lerch von der CVP sich für ein Minarett-Verbot ausspricht. Diesem im Speziellen sei gesagt:

Wer Glaubensfreiheit beansprucht,
muss auch Glaubensfreiheit gewähren
“.

Warum sie das tun, weiss eigentlich niemand so richtig…… ich persönlich tippe weiterhin auf rassistische Motife oder religiösen Wahn.

Quelle: Minarett-Verbot «an der Grenze zu Rassismus»

48 Responses to “Minarett-Verbot Initiative ist rassistisch”

  1. rafael Says:

    Es ist Wahljahr und die SVP instrumentalisiert alles, was zu ihrer Domäne der Angstmacherei herhalten kann. Habe eben einen Post auf meinem Blog zum Thema :Internetseiten mit Volkshetzerischer Grundlage in der Schweiz veröffentlicht. Das Klima verschlechtert sich hier rapide!!!

  2. richard naegeli Says:

    soweit ich die sache verstehe, geht es beim minarettverbot nicht um ein glaubensverbot, also um nichts, was die glaubensfreiheit überhaupt betrifft, sondern um das verbot von sakralen bauten, die weder kulturell noch bau- und planungsrechttlich etwas mit ihrem standort zu tun haben.

    im übrigen wäre der vorwurf an exponenten der svp rassistisch zu sein, ein vorwurf des strafbaren handelns und damit ebenfalls strafbar, da ehrverletzend. bis jetzt ist jeder versuch, der svp rassismus vorzuwerfen schählich abgesackt.

    das unqualifizierte herumwerfen mit rassissmusvorwürfen dient der sache ohnehin nicht, da es die tatsächlichen fälle von rassismus (völkermord, antisemitismuss etc) verwedelt.

    wer anderen plump volksverhetzung und rassismus vorwirt, braucht sich über eine klimaverschlechterung nun wirklich nicht zu wundern.

  3. admin Says:

    @Richard Nägeli
    1. Ein Verbot sakraler Bauten ist zumindest eine partielle Einschränkung der Glaubensfreiheit. Ich möchte das Geschrei der Christenheit hören wenn man ein Verbot von Kirchtürmen fordern würde, weil in der Bibel nirgends ein Kirchturm gefordert wird.
    2. Der Vorwurf, Exponenten der SVP seien rassistisch, kann nicht ehrverletztend sein. Wenn SVP-Politiker wegen Verstoss gegen das ARG verurteilt sind, haben sie ihre eigene Ehre bereits beerdigt, ich verweise nur noch auf diese Tatsache.

  4. Geheimplan Abwahl von Bundesrat Blocher Says:

    […] Jugendlicher um ihr rassistisches Video herzustellen. Mit der Ausschaffungsinitiative und dem Minarett-Verbot steht die SVP ein für die Abschaffung von Religionsfreiheit und Rechtsgleichheit und Thomas Fuchs […]

  5. mousseman Says:

    Wer hätte hier ein Problem, wenn wir die Möglichkeit, Minarette in der Schweiz bauen zu können, an die Tatsache knüpfen, dass wir auch in grossen Städten in Saudi-Arabien Kirchen bauen dürfen? Recht gegen Recht…

  6. Alexander Müller Says:

    Die Minarettinitiative ist weder rassistisch noch verstösst sie gegen den Art. 15 der Bundesverfassung.

    Denn die Minarett-Initiative verstösst weder gegen die Glaubens- noch die Gewissensfreiheit. Ebenfalls spricht sie auch niemandem das Recht ab einer Glaubensgemeinschaft seiner Wahl beizutreten.

    Die Minarett-Initiative hat einzig zum Zweck den Bau von Minaretten zu verhindern. Das Wort Minarett stammt aus dem arabischen und heisst Wachturm! Es hat also in seiner ursprünglichen Bedeutung rein gar nichts mit einem Gotteshaus, einer Moschee zu tun. Minarette sind im Zuge der blutigen und gewaltsamen islamischen Expansion aufgekommen. Damals baute man an Moscheen Wachtürme um die Gläubigen (Muslim heisst übersetzt Unterwürfiger bzw. der sich Hingebende) zu überwachen, bzw. sie von oben herab zum Gebet aufzurufen. Ebenfalls erfüllten diese Türme den Zweck den herannahenden Feind von weitem zu sehen. Spätestens von da an sind Minarette auch ein Symbol der Unterwerfung. Nach dem Fall von Konstantinopel wurden sämtliche Christen abgeshlachtet und ihre Frauen und Kinder vergewaltigt und versklavt. Die Hagia Sophia, die Sophienkirche, welche älter als der Islam ist wurde umgehend in eine Moschee umgewandelt. Zum eindeutigen Zeichen nahm man das Kreuz von der Kuppel und ersetzte es mit einem Halbmond, ebenfalls baute man an die 4 Ecken grosse mächtige Minarett-Türme, damit auch jeglicher Zweifel erhaben war, dass es sich hierbei nun um eine Moschee handelte. Die Fresken, der Christen wurden einfach übermahlt und fertig war die Moschee. Die Muslime haben immer wieder Kirchen zerstört. So hat der Kalif Al-Hakim im Jahre 1009 die Grabeskirche in Jerusalem mit dem Grab von Jesus Christus zerstören und bis auf die Grundmauern abtragen lassen. Dies veranlasste u.a. Papst Urban II im Jahre 1095 zum Ausruf des 1. Kreuzzuges um das heilige Land, welches im Zuge der blutrünstigen islamischen Expansion dem Christentum gewaltsam entrissen wurde wieder für die Christen zurückzugewinnen. Später haben Muslime im Kosovo christliche Kirchen zerstört und in Holland wurden ebenfalls christliche Kirchen angezündet. Damals im Zusammenhang mit dem islamkritischen Film Submission von Theo van Gogh, der dann übrigens von einem fanatischen Islamisten bestialisch auf offener Strasse ermordet wurde.

    Ich wäre froh, wenn die Gegner der Minarett-Initiative ehrlich wären und nicht einfach ständig lügen verbreiten würden. Ebenfalls wäre es schön, wenn sie sich nicht wie völlige Ignoranten aufführen würden.

  7. admin Says:

    @mouseman: Gelten bei uns Menschenrechte und Religionsfreiheit nur bei Gegenrecht? Dann sollten wir wohl Folter und Todesstrafe einführen solange bis alle andern Länder davon ablassen? Was wollen wir sein, ein humanitäres Land mit ethischen Werten oder wollen wir uns mit Bananenrepubliken und Schurkenstaaten vergleichen oder diese gar überbieten?

    @Alexander Müller: Natürlich ist es rassistisch, wenn man Gesetze macht, die nur eine bestimmte Religion einschränken. Ausserdem geht es der SVP gar nicht um die Minarette sondern darum, weiter Öl ins Feuer zu leeren, dem Volk Angst zu machen und die Schweizer gegen Muslime aufzuhetzen. Noch ein bisschen mehr SVP und wir sind offiziell der rassistischste Staat von Europa. Vielen Dank SVP.

    Allgemein fällt mir in dieser Diskussion auf, dass der Rassismus der SVP nur damit gerechtfertigt werden kann, dass in andern Länder auch Menschenrechte mit Füssen getreten werden. Sind wir schon soweit gekommen? Und wohin führt uns das noch?

  8. der papst Says:

    Der text der Bundesverfassung punkto glaubensfreiheit ist a) gefährlich und b) unmöglich einzuhalten:

    ZITAT:

    Art. 15 Glaubens- und Gewissensfreiheit

    1. Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.

    2. Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche
    Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.

    3. Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören und religiösem Unterricht zu folgen.

    4. Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.

    ZITAT ENDE

    Absatz 4 wird von allen religionen zwingend verletzt, wenn sie ihre kinder taufen. Wurde je ein kind gefragt, ob es getauft werden WILL?

  9. admin Says:

    @Papst: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wenn jemand getauft wird, kann er weder ja noch nein sagen, es geschieht also nicht GEGEN seinen Willen sondern nur ohne sein Einverständnis. Jeder hat das Recht, seine Weltanschauung zu wählen. Ein Zwang ist erst ein Zwang, wenn er sich gegen den Willen des Gezwungenen richtet und das ist bei einem Säugling definitiv nicht der Fall.

  10. klaus Says:

    @admin
    und alles was dir persönlich nicht gefällt wird von dir verleugnet oder nicht wahrgenommen.

  11. foobar Says:

    Um die Glaubensfreiheit zu gewährleisten, müssen keine Minarette dafür gebaut werden. Oder haben wir in islamischen Ländern die Möglichkeit, christliche Kirchen zu bauen? Wohl kaum. Unsere Kultur muss am Leben bleiben und darf von Islamisten nicht übernommen werden. Denn umgekehrt akzeptieren die Muslime das auch nicht.

  12. admin Says:

    @foobar: Du stellst die Schweiz also auf die Stufe der Taliban? Gewähren wir Religionsfreiheit erst, wenn der hinterletzte Schurkenstaat dies auch tut? Du hast offenbar zuviele SVP-Comics gelesen, nicht jeder Muslim würde christliche Kirchen verbieten, das tun nur Radikale wie die Taliban oder die SVP ;-)

  13. richard nägeli Says:

    ojee, admin. wie man deinen äusserungen unschwer entnehmen kann, bis du der einzige taliban hier.

    ob ein baurechtliches verbot eines gebetsturms (nicht einer sakralbaute) grundsätzlich als einschränkung der glaubensfreiheit betrachtet werden kann, ist eher nicht anzunehmen, ebensowenig wie ein baurechtliches verbot einer natelantenne ein partielles verbot der redefreiheit wäre. und auch die frage des gegenrechts ist mit deinen tendenziösen einwendungen keinesfalls erledigt, da folter und menschenrechtsverletzung nun wirklich nichts mit der verweigerung einer baubewilligung zu tun haben; die frage bleibt und ist durchaus zulässig, ob in einem islamischen land eine christliche kirche erlaubt wäre (mit turm oder ohne) und wie die schweiz damit umgeht. dieses problem kann man besser lösen, wenn man die rasissmuskeule nicht auszupackt.

    wenn ich aber deinen bisherigen diskussionsstil extrapoliere, glaub ich eher nicht, dass dein beitrag zur problemlösung ein nennenswerter sein wird.

  14. admin Says:

    Ojee Richard, Du bringst hier aber einiges durcheinander. Natürlich wäre es nicht rassistisch, wenn es ein baurechtliches Verbot von Türmen auf Gebetshäusern gäbe. Aber genau das ist bei der faschistischen Minarett-Initiative nicht der Fall. Die Minarett-Initiative fordert einseitig ein Verbot von Türmen auf Moscheen, also nur für Muslime, während Türme auf Kirchen erlaubt sind. Wenn ein Land ein Gesetz macht (Turmverbot), das nur für eine bestimmte Religion gilt, dann ist das Gesetz rassistisch und jeder der diesem Gesetz zustimmt ist ein Rassist. Ein einseitiges Verbot dieser Art verstösst also gegen die verfassungsmässig garantierte Religionsfreiheit und Rechtsgleichheit.
    So hinkt auch Dein Vergleich mit der Natelantenne, so ein Verbot würde alle treffen.
    Was das Gegenrecht anbelangt, halte ich dieses Argument für abstrus. Wenn wir Recht immer nur gewähren, wenn überall auf der Welt dieses Recht gilt, dann können wir heute wieder die Todesstrafe und Folter einführen…. wollen wir das?

  15. andi Says:

    Wer ein solches Foto zu so einem Artikel publiziert, müsste sich selber mal Gedanken machen über seinen geistigen Zustand.

  16. Lol Says:

    Loooooooooooooooool was hat jetzt bitte der Faschismus mit der Minarettsinitative zu tun? Hey hallo gehts noch? Bitte vorher mal informieren bevor man hier die grossen Parolen schwingt.
    Und die Initiative ist und bleibt nicht rassistisch und geh du schön in den Iran ne Kirche bauen, dann siehste was die davon halten.

  17. admin Says:

    @Lol: Die Minarettinitiative ist rassistisch, das müsste jedem klar sein der ein wenig nachdenkt bevor er laut loslacht. Also nochmal ganz langsam:
    Ein Gesetz ist dann rassistisch, wenn es einer Rasse oder Religionsgruppe etwas verbietet, was den Anderen erlaubt ist. Es ist rassistisch, weil es eine bestimmte Religion oder Rasse juristisch benachteiligt. Das verstösst nicht nur gegen internationale Menschenrechte sondern auch gegen unsere eigene Bundesverfassung, die Rechtsgleichheit und Religionsfreiheit garantiert.
    Entweder ist es erlaubt, Türme auf religiöse Häuser zu stellen oder es ist nicht erlaubt. Solange Kirchen Türme haben, dürfen Moscheen das auch tun, ist das so schwer zu begreifen?
    Das Argument, dass in einzelnen muslimischen Ländern Kirchen verboten sind, ist so ziemlich das Dümmste was einem im Kopf herumgeistern kann. Nach dieser Logik können wir Folter einführen, weil die Amis das tun. Was ist das für ein Rechtsverständnis, wenn wir Menschenrechte erst dann respektieren, wenn die hinterletzte Bananenrepublik das auch getan hat?
    Wenn die Schweiz die Minarettverbotsinitiative annimmt, stellen wir uns auf die Stufe der Taliban. Das dürfte den Genossen von SVP und EDU zwar gefallen, entspricht aber nicht im Geringsten dem, was ich mir unter diesem Land vorstelle.

  18. Lol Says:

    “Rassismus behandelt Menschen als einer Gruppe zugehörig und unterstellt ihnen auf Grundlage dieser angenommenen Zugehörigkeit unveränderliche Merkmale und Charakterzüge. Anhand dieser Einteilung bewertet der Rassismus die Menschen und hierarchisiert Gruppen von Menschen.” Wikipedia
    Rassismus diskriminiert Menschen aufgrund ihrer rassischen Herkunft.
    Nun es ist ja so, dass Kirchen in unseren Breitengraden ein jahrhundertealte Tradition darstellt.

    Religionsfreiheit: http://www.admin.ch/ch/d/sr/0_101/a9.html

    Da steht absolut nichts von einem Recht auf eine Moschee oder etwas dergleichen, also kann man den Bau von einem Minarett mit gutem gewissen verbieten. Gegen was in diesem Artikel würde das Verbot verstossen? Und, es geht ja auch ohne diesen Turm.

    mfg

  19. admin Says:

    @lol: Natürlich geht es auch ohne Minarett, eine Kirche ist auch ohne Turm und Glocke eine Kirche. Aber darum geht es nicht, es geht darum, ob wir in der Verfassung ein Verbot verankern, dass sich ausschliesslich auf eine bestimmte Religion bezieht. Das ist Diskriminierung pur. Moscheen müssen genau wie jedes andere religiöse Bauwerk die Baugesetze einhalten, vor dem Gesetz sind gemäss Verfassung alle gleich!
    Und wenn in der Verfassung steht, dass alle vor dem Gesetz gleich sind, dann kannst Du nicht ein paar Seiten weiter hinten schreiben, dass Muslime im Gegensatz zu Anderen keine Türme auf ihre religiösen Gebäude stellen dürfen.

    Es ist in Ordnung, wenn man religiösen Fanatismus bekämpft, aber es ist nicht in Ordnung, wenn man mit Fanatismus Religionen bekämpft.

    In Saudi-Arabien wurde letzte Woche die erste Kirche eingeweiht, zwar ebenfalls ohne Turm, aber immerhin gehen sie einen Schritt vorwärts, während wir im Begriff sind, einen rückwärts zu machen.
    Ist es dieses Signal, das wir in die Welt hinausschreiben wollen? Dass auch wir die Religion einschränken und religiöse Gruppen diskriminieren?

  20. Ein normal Denkender Says:

    Und was ist, wenn unsere hierzulande angesiedelten Muslime uns Schwëizer als “Unreine” bezeichnen und nicht in unreiner Erde begraben werden wollen, siehe Fall Emmen. Ich fühle mich sauber und nicht als unreiner Saukerl. Soll ich eine Klage gegen die Moslem-Gemeinschaft in Emmen einreichen wegen Rassismus ?
    Bitte mit gleichen Massstäben messen, was in diesem Käse-Rainbow-Blog ohnehin zu kurz kommt. Das Volk merkt offenbar den Mist, der hier laufend geschrieben wird. Anders sind die laufenden Erfolge der grossen Feindpartei nicht erklärbar. Nicht am Volk vorbei politisieren. Viele der Blog-Darstellungen sind nur kontraproduktiv und treiben die Wähler noch weiter nach rechts.

  21. SVP Spaltung - Bündner und Berner gründen neue Partei Says:

    […] Werte unterstützt, die schlussendlich in eine rassistische Ausschaffungsinitiative oder eine Minarettverbotsinitiative […]

  22. Swiebertje Says:

    1. Wie stünde es mit einer Initiative gegen Büro-Wolkenkratzer, Messetürme usw. ? Diese sind ja der Ausdruck wirtschaftlicher Macht, insbesondere des neoliberalen Kapitalismus.
    2. Bei Annahme der Minarett-Initiative müssten logischerweise, um die Rechtsgleichheit zu gewähren, die Kirchentürme (Ausdruck kirchlicher Macht) der Schweiz geschleift werden.
    3. Die Initianten zielen auf Medienpresenz, lösen damit aber nicht die wirklichen Probleme der Schweiz. Don Quijote lässt grüssen, er begnügte sich mit Windmühlen.

  23. mike Says:

    @admin

    “Ein Gesetz ist dann rassistisch, wenn es einer Rasse oder Religionsgruppe etwas verbietet, was den Anderen erlaubt ist.”

    Frage: Was würde bei einem Kirchturm verboten werden? Antwort: Das man einen Kirchturm baut, kein Machtsymbol, nichts dergleichen.

    Frage: Was würde bei einem Minarett verboten werden? Antwort: Das man einen Minarett baut, ein Machtsymbol.

    Also, nicht Birnen und Äpfel vergleichen, es gibt schon einen Unterschied, es ist eben nicht beides gleich…

  24. admin Says:

    @Mike: Du interpretierst Deine eigene Fantasie in dieses Thema hinein. Ein Objekt ist dann ein Machtanspruch, wenn es vom den “Sehenden” als solcher verstanden wird. In unserem Land gibt es nur eine Macht und die liegt beim Staat. Ein Kirchenturm oder ein Minarett sagt nichts anderes als dass hier in dieser Gegend die entsprechende Religion praktiziert wird und praktiziert werden darf - eben dies nennen wir Religionsfreiheit.
    Wie können wir gewissen Ländern klar machen, dass Religionsfreiheit ein Menschenrecht ist, wenn SVP und EDU mit dieser rassistischen Minarettverbotsinitiative ebendiese Religionsfreiheit und Rechtsgleichheit in Schutt und Asche zerlegen?

  25. mike Says:

    @admin
    <<Du interpretierst Deine eigene Fantasie in dieses Thema hinein. <<

    So und du bist frei von Fantasie? Du musst eines Wissen. Ich bin kein Unwissender bezüglich Islam. Ich weiss wie er ist!

    <<Ein Objekt ist dann ein Machtanspruch, wenn es vom den “Sehenden” als solcher verstanden wird.<<

    Dann frag mal Muslime, die den Koran wortwörlich nehmen, wie das ist mit der Gewaltanwendung. Und was sie in einem Minarett sehen… Aber nicht immer nur die liberalen Moslems fragen, gell… Denn dann bekommst du auch eine liberale Antwort.

    << In unserem Land gibt es nur eine Macht und die liegt beim Staat.<<

    Richtig, frag wieder die Muslime von oben. Ob sie das auch so sehen. Die Geschichte lehrt uns, das sobald die Muslime in der Überzahl sind, dann kippt es. Das ist immer wieder passiert in jedem Land das muslimisch wurde. Wie war es doch in einem Berliner Stadtteil, wo es mehr Muslime als andersgläubige gibt. Da wollten die Muslime, das die Scharia gilt und nicht das dt. Recht.

    <<Ein Kirchenturm oder ein Minarett sagt nichts anderes als dass hier in dieser Gegend die entsprechende Religion praktiziert wird und praktiziert werden darf - eben dies nennen wir Religionsfreiheit.<<

    Tja, dann lasse ich dich in deiner Meiung. Die Wahrheit ist auf meiner Seite, wir werden es sehen… Niemand sagt übrigends der Islam dürfe nicht praktiziert werden! Kann er heute nicht praktiziert werden? Und was ist mit den tausenden von Moschee im Nahen Osten ohne Minarett. Praktizieren die dort alle keinen Islam?
    Du sagst jetzt sicher, oh ja es steht so nicht im Initativtext aber in Tat und Wahrheit sind die Initanten so und so und wollen dies und das… Wie bitte? Auch das ist ein geschicktes aber unfaires Argument. Schmücke eine Initaitve mit etwas das niemand will und schon sind die Leute dagegen. Frage: Stimmt der Blumenschmuck?

    <<rassistischen Minarettverbotsinitiative<<

    Tja, Wörter sind immer gut gell. Sollte ich dich auch als irgendetwas bezeichnen… Mit solchen Wörtern ist man sehr schnell auf der Gefühlsebene, was anderen zeigt, das das Gegenüber keine oder nur schwache Argumente hat. Und sind Muslime eine Rasse, habe ich nicht gewusst?

  26. admin Says:

    @Mike

    Frag DU mal einen Christen der die Bibel wörtlich nimmt, wieviel Gewalt erlaubt ist um den Glauben in der Welt zu verbreiten. Du kannst doch nicht allen Ernstes die Sichtweise der Extremisten einer Partei als Massstab nehmen zur Beurteilung der Religion als Ganzes.

    Zur Wahl der Wörter, wir befinden uns in dieser Frage tatsächlich auf der Ebene der Gefühle. Es geht beispielsweise um die Gefühle Tausender Muslime die man mit so einer xenophoben Initiative an den Pranger stellt.

    Doch all das ist egal, wir stehen hier vor einer Grundsatzfrage, haben wir gleiches Recht für alle oder gibt es Sondergesetze für Muslime?

    Wer Ja sagt zur Minarettverbotsinitiative, der sagt ja zu religiöser Diskriminierung und er sagt Nein zu Religionsfreiheit und Rechtsgleichheit - sprich, er sagt Nein zu allen Werten, die dieses Land einmal ausgemacht haben.

    All die Ängste die Du ansprichst laufen darauf hinaus, dass wir Extremismus bekämpfen müssen, das ist unser Feind, nicht eine bestimmte Religion, nicht eine bestimmte Kultur sondern der Extremismus selbst - sei es in Form eines Talibanismus oder in Form einer Ausschaffungsinitiative.

  27. mike Says:

    @admin

    <<Frag DU mal einen Christen der die Bibel wörtlich nimmt, wieviel Gewalt erlaubt ist um den Glauben in der Welt zu verbreiten. <<

    Antwort: Gar keiner. Die gewalttätigen Verse sind im AT und nur an die Juden gerichtet, Christen gab es erst 2000 Jahre später. Im Gegensatz zum Koran ist die Bibel adressatengebunden und nicht einfach an alle Gläubigen gerichtet wie der Koran! Im NT für die Christen gibt es keine Gewaltaufforderung!

    <<Du kannst doch nicht allen Ernstes die Sichtweise der Extremisten einer Partei als Massstab nehmen zur Beurteilung der Religion als Ganzes.<<

    Nun du meinst wohl immer noch es gebe so tausend extreme Muslime und alle anderen Muslime seien liberal. Es gibt Millionen von extremen Muslime auf der Welt!
    Ich nehme auch das nicht als Massstab, sondern ihre Bücher, Koran und Scharia und der Koran fordert Gewalt zur Ausbreitung des Islams!

    <<Es geht beispielsweise um die Gefühle Tausender Muslime die man mit so einer xenophoben Initiative an den Pranger stellt.<<

    Und warum fühlen den die Muslime so stark? Weil sie ihre Religion nicht mehr ausüben können? Wohl kaum, das ist widerlegt! Weil sie merken das der Islam hier auf Granit beisst und nicht einfach machen kann was er will. Schau mal in die Welt. Wo der Islam überall vorangeht und die Scharia einführen will. Upps, die Schweiz gibt Gegensteuer und zeigt auf. Bei uns geht es nicht so einfach um eure Forderungen durchzusetzen. Islam ja, aber nicht den politischen!

    <<Doch all das ist egal, wir stehen hier vor einer Grundsatzfrage, haben wir gleiches Recht für alle oder gibt es Sondergesetze für Muslime?<<

    Aha jetzt wird es interessant. Wie ist es in Deutschland und England, wo es prozentual schon mehr Moslems gibt als bei uns (wir werden aber in 20 Jahren auch so weit sein). Wird dort nicht die Scharia gefordert und die ach so lieben netten Politiker und Richter sagen, oh ja die Scharia ist ja so gut…?
    Eben gleiches Recht (das des Landes und nicht die Scharia) für ALLE!
    Übrigends, bei gleichem Recht für alle. Haben Ausländer und Schweizer das gleiche Recht? Wirklich? Aber es steht doch so in der Bundesverfassung, oder nicht? Weisst du das ein Schweizer das Recht hat, jederzeit in die Schweiz einzureisen, er muss nicht einmal seine ID oder seinen Pass vorweisen können. Aha. Und ein Ausländer, darf der das auch? Aber doch gleiches Recht…

    <<religiöser Diskriminierung<<

    Ein allerweltswort. Jeder kann sich diskriminiert fühlen und das dann sagen um seine Sichtweise durchzubringen. Was sagst du wenn einer kommt und er wolle ein Muezzin auf seinem Minarett oder die Scharia. Oh sagst du dann: “Nein das geht hier nicht!” Aber wenn es zu seiner Religion gehört. Ist das dann nicht diskriminierend? Und wenn ein Mann seine Frau zwingt einen Tschador (schwarzer Umhang für Frauen im Iran) anzuziehen und sie das nicht will dann kommst du wohl mit Frauenrechten. Und wenn die Religion dem entgegensteht? Diskriminerung!

    <<Religionsfreiheit<<

    Immer wieder die gleiche Masche. Dann sag mir doch einmal ob sie die Religion nicht mehr ausüben können wenn die Initative angenommen wird und ich frage dich wie es mit den Moscheen im nahen Osten ohne Minarett ist…
    Jetzt nicht kommen mit ja sie können schon aber aber… Ein Ja oder Nein!

    <<dass wir Extremismus bekämpfen müssen,<<

    Falsch! Du würdest also einen extremen Pazifisten oder einen extremen Menschenfreund bekämpfen, warum?

  28. admin Says:

    @Mike: verdreh mir nicht die Worte im Mund, Du weisst genau was ich meine, wenn ich von Extremismus rede. Zu Deinen Einwänden:

    1. Für viele Christen, die die Bibel sogenannt wörtlich nehmen, hat das AT volle Gültigkeit und es gibt heute noch christliche Gruppierungen, die Gewalt als Mittel zur Bekehrung nicht ausschliessen (z.B. evangelikale Abtreibungsgegner). Deshalb bleibe ich dabei, keine Religion ist an sich gewaltätig, nur eine hirnlose Interpretation der Schriften oder meist ein politischer Missbrauch derselben führen zu Gewalt.

    2. Was soll der Blödsinn mit der Scharia? Diese ist nicht zentraler Bestandteil des Islam, nur wenige Länder haben die Scharia in Kraft gesetzt, geschweige denn, dass sogenannt christliche Staaten diese einführen würden. Sorry aber das ist billige SVP-Propaganda von der dümmsten Sorte.

    3. Religionsfreiheit heisst nicht, dass eine Religion andere einschränken kann, Religionsfreiheit bedeutet, dass jede Religion im Rahmen der öffentlichen und für alle gültigen Gesetze ausgeübt werden kann. Nehmen wir ein Beispiel: Klitorisbeschneidung ist eine schwere Körperverletzung und verstösst somit gegen das Gesetz, das gilt für alle, egal aus welchen Gründen diese vorgenommen wird. Somit ist es keine Diskriminierung, weil es eben niemand darf. Es darf auch niemand jemand Anderen dazu zwingen, ein Kopftuch zu tragen, weil das wiederum Nötigung wäre, gilt ebenfalls für alle. Aber wenn wir ein Gesetz machen, das ein gewisses Bauwerk oder Kleidungsstück nur für Mitglieder einer bestimmten Religion verboten ist, dann ist es eben Diskriminierung.

    Zum Schluss, mir persönlich ist es egal ob Moscheen Minarette oder Kirchen Türme haben, mich interessiert nur, ob eine Religion zu Gewalt aufruft. Wenn das passiert, dann muss der Staat einschreiten. Solange das nicht passiert, erwarte ich von einem fortschrittlichen Staat wie der Schweiz, dass alle gleich behandelt werden.

  29. mike Says:

    @ admin

    <<Für viele Christen, die die Bibel sogenannt wörtlich nehmen, hat das AT volle Gültigkeit und es gibt heute noch christliche Gruppierungen, die Gewalt als Mittel zur Bekehrung nicht ausschliessen (z.B. evangelikale Abtreibungsgegner).<<

    Welche Gruppierungen? Kannst du Namen nennen? Zum Satz <<Für viele Christen, die die Bibel sogenannt wörtlich nehmen, hat das AT volle Gültigkeit<<. Ja das stimmt durchaus, aber es ist adressatengebunden… Nimmst du nur an sie könnten es meinen oder hast du Beweise? Keiner mir bekannte Christ, und ich kenne tausende solcher Christen und viele viele Gemeinschaften, aber keine fordert Gewalt auch nicht Abreibungsgegner… Also welche?

    <<Was soll der Blödsinn mit der Scharia? Diese ist nicht zentraler Bestandteil des Islam, nur wenige Länder haben die Scharia in Kraft gesetzt,<<

    Das ist absolut kein Blödsinn sondern bitterer ernst! Ist dir England entgangen? In Englang gibt es bereits Gerichte, die nach der Scharia urteilen, also rund 1000 Kilometer von uns weg… Das ist absolut kein Blödsinn, sondern Fakt. Genauso die Forderungen in Berlin. Alles Fakten!
    Zu “wenigen Ländern”, wie viel denn?

    <<Sorry aber das ist billige SVP-Propaganda von der dümmsten Sorte.<<

    Tja zu dumm, gell. Siehe England, wirklich dumm. Kann es sein, das du Leute der SVP hasst? Sag doch einfach ob es wahr ist oder nicht wegen England…! Wenn man keine Argumente hat dann braucht man Worte wie “billig” und “dumm”.

    <<Aber wenn wir ein Gesetz machen, das ein gewisses Bauwerk oder Kleidungsstück nur für Mitglieder einer bestimmten Religion verboten ist, dann ist es eben Diskriminierung.<<

    Tja du hast anscheiend noch nicht begriffen, dass es nicht um das Bauwerk geht, sondern um das Symbol der Machausübung. Aber jaja, ich weiss schon. Das ist kein Grund… Wenn das dann für die Moslems ein Zeichen ist das die Schweiz auf dem Weg zu einem moslemischen Staat ist, ja wenn jucks schon… Sollen alle Moslems kommen und dann werden wir das wahre Geschicht des Islam sehen. So war es in jedem Land wo sie die Mehrheit hatten… Jetzt handeln nicht dann… Diskrimierung hin oder her…

    Also und nun zu ” einer bestimmten Religion”. Wie ist es denn mit dem Schächtverbot für die Juden? Auch nur eine Religion… Upps ! Keine Diskriminierung. Du siehst deine Ansicht ist nicht konsequent und lückenhaft. Streite doch einmal konsequent und nicht einfach für die “Muslime”.

    <<dass alle gleich behandelt werden.<<

    Siehe Juden und Ausländer. Keine Gleichbehandlung, das ist ein Märchen… Das habe ich gerade bewiesen!

  30. mike Says:

    @ admin

    Noch etwas: Deine Argumentation habbert gewaltig. Zu: <<Nehmen wir ein Beispiel: Klitorisbeschneidung ist eine schwere Körperverletzung und verstösst somit gegen das Gesetz, das gilt für alle, egal aus welchen Gründen diese vorgenommen wird. Somit ist es keine Diskriminierung, weil es eben niemand darf.<<

    Also die Klitorisbeschneidung machen nicht alle, richtig? Für mich bräuchte es dieses Gesetz gar nicht, da ich persönlich das nicht mache… Ich nehme an du auch nicht… Nun gibt es aber Leute, die das machen, richtig? Es sind gewisse Leute! OK! Also ein kleiner Teil der Gesellschaft macht es, ich nicht und du nicht und viele machen es nicht. Also gilt es für einen Teil der Gesellschaft (es hindert einen Teil der Gesellschaft dies zu tun), ALLE dürfen keine Klitorisbeschneidung machen. Gut!
    Wer will Minarette bauen? Die Muslime. Ein grosser Teil aber nicht. Also gilt es für einen Teil der Gesellschaft (es hindert einen Teil der Gesellschaft dies zu tun), ALLE dürfen keine Minarette bauen. Obwohl nur wenige es wollen, dürfen es ALLE nicht tun.
    Und wo liegt nun der Unterschied zwischen Klitorisbeschneidung, Minarette oder z.Bsp. auch Schächtung. Ein kleiner Teil will dies tun, die anderen nicht! Aber ALLE dürfen es nicht tun.

  31. Aziz Says:

    Ich wollte auch Etwas zur Minaettinitiative sagen…

    Zuerst: Ja ch bin Muslim und ich bin Schweizer. Ich bin vor einigen Jahren konvertiert. Konvertierte haben vielfach ein schlechtes Image, da sie automatisch als verbreitet des Islamismus gelten, doch so bin ich nicht…
    Dies ist ein offenes Forum, ich werde keine andere Religion mit Füssen treten und hoffe, dass niemand gegen meine tritt. Viele verstehen nicht, warum man zum Islam konvertieren kann… Doch ist es nicht egal, welche Religion man hat, wenn sie denjenigen glücklich macht? Ich werde in meinem bericht, nichts gegen Christen oder so sagen, da ich grossen respekt vor ihnen habe und ich denke, jede Religion, egal ob Islam oder Christentum oder Judentum, besagt, man solle nicht über andere richten. Ich denke insbesondere wenn man nichts davon kennt. Ich kenne das Christentum und die anderen Religionen nicht, wie könnte ich also über sie richten?…

    Ich richte nur über Aussagen, nicht über Menschen.

    Ich möchte dazu etwas sagen, dass viele sagen, dass das Minarett hier verboten werden sollte, in isamischen Ländern dürften ja immerhin auch keine Kirchtürme gebaut werden. Nur stimmt dieser Vergleich nicht ganz.

    In der Schweiz leben 300 000 Muslime, was etwa 5% der Bevölkerung entspricht. Die Muslime sind also eine ziemlich grosse Minderheit und der Islam ist die zweitgrösste Religion in der Schweiz.

    Ihr habt recht, in vielen islamischen Ländern wird es nicht gern gesehen, wenn Christen Türme bauen würden, doch seht doch mal die Massstäbe…
    Auf Afghanistan, Iran, Saudi-Arabien, Pakistan, VAE, Libyen… treffen diese Aussagen zu. Doch dort beträgt der christliche Anteil der Bevölkerung etwa 0.001 - 0.05 %… Eine extrem kleine Minderheit. da sit es doch klar, dass man einer solchen Minderheit nicht gestattet einen Kirchturm zu bauen. Ich persönlich finde, man sollte jeder Minderheit Freiheit geben, ihre Religion auszuüben, doch gibt es z. B konfuzianische (nicht buddhistische und auch nicht hinduistische) Gotteshäuser in Europa? Sie sind eine zu kleine Minderheit.
    In Algerien, Ägypten, Marokko, Tunesien, Irak, Syrien, Ghana, Kamerun, Indonesien, Mali, Türkei, Albanien, Bosnien-Herzegowina und viele mehr gibt es Kirchen mit Kirchtürmen, da die Christen dort eine grössere Minderheit sind, doch trotzdem viele noch unter 5 %… Dies nur zum Vorwurf, in isdlamischen Ländern dürfe keine Kirchtürme gebaut werden…

    In der Schweiz bilden die Muslime aber so eine grosse Minderheit. Warum soll man sich mit Minderheiten nicht auseinandersetzen? Warum nicht aufeinander zugehen, anstatt sich auszugrenzen?
    Warumj ist es möglich, dass z. B in London eine Moschee (mit Minarett ohne Muezzin) neben einer Kirche steht, daneben ein Hindutempel und eine Synagoge? Warum geht das nicht? Die Schweiz ist multikulturell, das ist meiner Meinung nach auch gut so, warum dürfen dann nicht auch andere Kulturen in die schweizerische Kultur miteinfliessen. Soll die Schweiz eine “reine” Kultur haben. Städten wie London und Ländern wie England hat das nicht im geringsten geschadet.
    es gibt in der Schweiz zwei Moscheen mit Minaretten, in Genf und Zürich und bei beiden Moscheen wurden Interviews mit den Anwohnern gemacht und sie gefragt, ob die Minarette sie stören würden. Alle Anwohner (Schweizer Bürger) beantworteten diese Frage mit “Nein!” es würde zum Stadtbild passen und nicht weiter auffallen.

    Doch warum will man dann keine Minarette? Warum dürfe die Muslime ihre Religion ni9cht so ausüben, wie Hindus, Christen oder Juden?

    Ich denke es liegt daran, dass viele Schweizer die Religion nicht kennen. Sie fürchten sich vor den Muslimen, wie sie am Anfang vor dem Ansturm der Italiener und den Türken Angst gehabt haben. Dies ist verständlich, doch warum nimmt man Menschen und lässt sie für das Wohl der Schweiz arbeiten und sie dann nicht ihre Religion ausüben lassen? Akzeptiert man nur die Arbeit und nicht den Menschen? Es gibt ein Sprichwort, das in der Schweiz bekannt wude: “Wir wollten Arbeitskräfte und es kamen Menschen.”

    es scheint als hätte dies bis heute gewirkt. Doch ich merke auch, das viele Schweizer ihre Vorurteile gegenüber uns abbauen, wenn sie erst einmal etwas von uns kennenlernen…

    Jeden Menschen, den ich antreffe, der nicht weiss, dass ich Muslim bin und schlechte über Muslime redet frage ich: “Kennst du irgendeinen Muslim? Hast due einen Muslim in deinem Freundeskreis oder in der Familie? hast du jemals de Koran gelesen? Oder bist du jemals in eine Moschee gegangen?” Jedesmal antworteten mir die Leute mit Nein. Doch du sollst nciht richten über etwas, dass man nicht kennt.

    Viele Schweizer wollten wissen, warum ich konvertiert bin und es gab so viel zu erzählen, von so vielen Eindrücken. Jedesmal dauerte es etwa 3 Stunden und alle, wirklich alle hatten ihre Meinung über Muslime geändert. Viele wollten sogar in die Moschee kommen und schauen, wie es so ist…
    Ich will niemanden bekehren, das steht mir nciht zu, denn jeder soll seinen eigenen Weg finden… Egal ob er an Gott oder sosnt Etwas glaubt… es gibt keinen Zwang im islam sagt man…

    Deswegen bitte ich alle gegen das MInarettverbot zu stummen, denn jede Einschränkung einer Minderheit, einer Gruppe, egal welche es sit, wird unsere Gesellschaft und die Intergration nicht annehmen. Denn für erfolgreiche Integration müssen sich beide Seiten öffnen, denn sonst wäre es Assimilation. Nur wenn in der Schweiz jeder seine Freiheit zurückbekommt, können wir in Frieden leben. Denn ein Minarett ist kein machtanspruch, es hat auch nichts mit der Funktion eines “Wachtturms” zu tun, wie ich gelesen haben. Im Islam ist ein Minarett ein Ort an dem zum gebet gerufen wirdm, wie bei einem Kirchturm die Glocke. Und ein Minarett zeigt in Ländern einfach auch wie ein Kirchturm an: “Hier ist ein Gebetsort”, nichts weiter. Christentum und Islam sind sich also sehr gleich. Mohammed (s.a.s), unser Prophet zog beim Bau der ersten Moschee sogar in Erwähnung eine Glocke wi die Christen (600 n. Chr.)) zu nehmen (Einfach, dass man weiss, jetzt kann gebetet werden), doch er entschied sich für eine menschliche Stimme, da sie ihm am nächsten erschien, am persönlichsten. Dies ist der eizige Unterschied.

    Und dies ist alls, was die Muslime wollen. Kein Herrschaftssymbol, sondern ein Ziechen dafür, dass an diesem Ort eine Moschee steht und hier gebetet werden kann.

    Ich als Muslim fände es schön, wenn irgendeinmal die Schweiz sich so multikulturell zeigen könnte, wie sie ist. Das dies auch ziemlich erfolgreich sein kann, sieht man an London, dort stört niemanden mehr, dass dort Moscheen, Hindu-Tempel oder Synagogen stehen, sie gehören zur unserer Zeit und Gesellschaft, ich hoffe dies könnte in meiner Stadt, Bern, und in meinem land der Schweiz auch einmal soweit sein. Denn so könnten wir den Frieden zusammen finden und in Frieden zusammen leben…

    Herzliche Grüsse von Aziz

  32. Sibelius Says:

    Unten einige Beispiele aus der Bibel und dem Koran. Und es lässt keinen Zweifel offen, dass Gewalt gegenüber Andersgläubigen hüben wie drüben allgegenwärtig ist. Die Liste des Hasses liesse sich noch beliebig weiterführen.

    Sowohl der Koran, als auch die Bibel beanspruchen für sich, das Göttlich-Jenseitig-Wahre zu sein. Als Christ soll ich keine anderen Götter neben mir haben und als Moslem werde ich als solcher von Allah abgestraft.

    Jetzt muss mir keiner kommen und sagen, dass man die Bibel nicht wörtlich nehmen darf und der Koran sei schwierig vom Arabischen ins Deutsche zu übersetzen. Die Glaubenskriege der letzten zwei Jahrtausenden haben aufgezeigt, wie brutal sie geführt wurden und werden.

    Bibel. Moses 2.16 Wenn ihr den hebräischen Frauen helft und bei der Geburt seht, dass es ein Sohn ist, so tötet ihn; ist’s aber eine Tochter, so lasst sie leben.

    Bibel. 4. Moses. 31,8 Samt diesen Erschlagenen töteten sie auch die Könige der Midianiter, nämlich Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige der Midianiter. Auch Bileam, den Sohn Beors, töteten sie mit dem Schwert.

    Bibel. 4 Moses 31,17: So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind;

    Bibel. Richter 9,45: So kämpfte Abimelech gegen die Stadt den ganzen Tag und eroberte sie und tötete das Volk, das darin war, und zerstörte die Stadt und streute Salz darauf.

    Jeremias 41,8: Aber es waren zehn Männer darunter, die sprachen zu Jischmael: Töte uns nicht; wir haben Vorrat im Acker verborgen liegen an Weizen, Gerste, Öl und Honig. Da ließ er ab und tötete sie nicht mit den andern.

    Offb 6,8 Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.
    Offb 9,15 Und es wurden losgelassen die vier Engel, die bereit waren für die Stunde und den Tag und den Monat und das Jahr, zu töten den dritten Teil der Menschen.

    Koran. 4 Die Frauen: 14. Und wer Allah und Seinem Gesandten Gehorsam versagt und Seine Schranken übertritt, den führt Er ins Feuer; darin muß er bleiben; und ihm wird schmähliche Strafe.

    Koran. 4.18 Die Frauen: Doch Vergebung ist nicht für jene, die so lange Böses tun, bis zuletzt, wenn der Tod einem von ihnen naht, er spricht: «Ich bereue nun», noch für die, die als Ungläubige sterben. Ihnen haben Wir schmerzliche Strafe bereitet.

    Koran. 4.89 Die Frauen. Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg. Und wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer;

    Koran 17.88. Es ist möglich, daß euer Herr Sich euer erbarmt; doch wenn ihr (zu eurem früheren Zustande) zurückkehrt, so wollen (auch) Wir zurückkehren, und Wir haben die Hölle zu einem Gefängnis gemacht für die Ungläubigen.

    Koran 21.98. Wahrlich, ihr und das, was ihr anbetet statt Allah, Brennstoff der Hölle ist’s. Dahin werdet ihr kommen müssen

  33. Aziz Says:

    Auch dies wollte ich eigentlich nicht… Auch wenn es SIBELIUS wahrscheinlich gut meint… Ich fine es bringt nichts, sich gegenseitig Auszüge aus der Bibel oder dem Koran vorzuhalten, so nach dem Beispiel: “Schau hier, was die dort schreiben, hier ist der Beweis!”

    Doch es bringt uns nichts, uns gegenseitig Vorwürfe zu machen… Denn so setzen wir uns nicht mit dem Problem auseinander, sondern versuchen das Problem zu lösen, indem wir jemandem die Schuld geben.
    Wir müssen sehen, was Fakt ist. Die Schweiz besitzt einfach so viele verschiedene Kulturen und Farben.
    Ich persönlich danke Gott, dass ich jeden Tag neuen Gesichtern, neuen Farben, Kulturen und Religionen begegnen kann. Ist dies nicht das Schönste? Ist es nicht einfach schöne eine Religion zu haben, an die man sich halten kann und trotzdem all die anderen schönen Dinge zu sehen.

    Eine gute Freundin von mir ist Hinduistin. Eines Tages sah ich sie in der Stadt und sie erzählte mir von ihrem Tempel, wie schön alles sei und wie wohl sie sich dabei fühlte dort zu sein. Ich sah dabei das Glitzern in ihren Augen, wie ein Stern, der Licht in das Herz dieser Frau gebracht hat. Ich musste fast weinen… Wie soll ich etwas verurteilen, das eine so gute Frau, so glücklich macht…
    Die Welt ist so wunderschön, gerade deswegen, weil es so viele verschiedene Menschen gibt, so viele Hautfarben und Kulturen.
    Warum sollten uns Religion, Nationalität oder Hautfarbe voneinander unterscheiden, wir sind alles Menschen auf dieser Welt…
    Oder wie man sagt: “Alle Menschen sind gleich, denn alle kommen von Gott und kehren am Ende zu Gott zurück.”

    Eine Freundin von mir ist Christin und sehr gläubig. Ich fragte sie, was ihr an ihrer Religion so gefallen würde, weil es mich interessiert… Ich erzählte ihr, was mir am Islam so gefallen würde… Es war so schön, einfach dazusitzen, eine andere Kultur kennzulernen, ohne Vorurteile…

    “Wenn du mit jemanden, der eine andere Religion hat diskutieren möchtest, etwas Neues kennenlernen möchtest, ist es wichtig, das Ganze als eine Art Glas zu sehen. Wenn man Vorurteile gegenüber etwas hat, kann man nicht diskutieren, es ist so, als sei ein Glas bereits bis zum Rand voll. Es geht ichts mehr hinein, sonst würde es überlaufen… Es ist wichtig, sich von den Vorurteilen zu lösen, das Glas zu leeren, so dass man dann auch wieder etwas aufnehmen kann…(Zitat Pierre Vogel, Deutscher Konvertit)”

    Die christliche Freundin und ich diskutierten so lange… Und plötzlich konnte sich nicht mehr weiterreden… Sie verstand nicht, wie extrem offen ich sein konnte, obwohl ich doch einen anderen Glauben habe. Sie sagte, sie könnte nicht weiterreden über Islam und Christentum, sie hätte Angst, dass sie dann den Glauben an ihre Religion verlieren würde. Sie fragte mich: “Hast du nicht das Gefühl, dass deine Religion die Richtige ist, das es das einzig Wahre ist?” Ich lächelte und antwortete: “Für mich persönlcih ist der Islam die richtige Religion, doch ich könnte nie sagen, das es DIE Richtige ist. Für mich stimmt es, sie macht mich glücklich… Wie soll ich sagen, dass eine andere Religion schlechter ist, als meine, wenn sie jemanden genauso glücklich macht?”
    Sie konnte dies nicht verstehen, was kein Vorwurf an sie ist, das möchte ich nichtm, da sie ein guter Mensch ist. Ich persönlich finde es interessant anderen zuzuhören, trotzdem bleibe ich bei meiner Religion…
    Es zeigt, dass es wichtig ist sich miteinander zu unterhalten, den Dialog miteinander zu suchen, ohne Vorurteile, denn andere Kulturen können auch interessant sein, ohne dass man seine eigene Kultur oder Religion verleumdnet oder schlecht macht. Und das Wichtigste dabei ist, dass wenn man andere Religionen integriert, sich mit Ihnen auseinandersetzt, es nicht bedeutet seine eigene Kultur und Relgion zu verleugnen.
    Ich möchte doch nur, das man in der Schweiz sich mit den Muslimen (und dies gilt natürlich auch für alle anderen Religion, ich möchte keine Religion als weniger bedeutend oder wertvoll darstellen) auseinandersetzt, sich mit ihnen unterhält und ihnen die Chance gibt zu sprechen und zu sagen, warum sie gerne ein Minarett möchten… Keiner der Muslime denke ich, möchte, dass die Schweiz ihre Identität und Kultur verleumdnet, nein sie wollen nur gehört werden, ein Teil von dieser Gesellschaft sein… Wie jede andere Religion auch. Die Schweiz kann ihre Werte ja behalten, die sie so stark gemacht haben.
    Ich denke Verständnis, Respekt gegenüber jedem Menschen, Toleranz und Offenheit sind sehr starke Eigenschaften.

    Ich bin auch Schweizer, also lasst uns zeigen, dass wir stark sind…

    Lasst uns zeigen, dass die Schweiz ein respektvolles, tolerantes und wetoffenes Land ist, dass jedem Menschen die Chance dazu gibt, seine Religion auszuüben… Es wäre schön, eines Tages zu sehen, wie ein Muslim, der gerade aus der Moschee kommt, einen Christen, der gerade aus der Kirche nebenan kommt, begrüsst und sie sich unterhalten können und vielleicht sogar Freundschaft schliessen… Ohne Vorurteile, ohne Hass.
    Das klingt so ein bisschen nach Martin Luther King ;) und “I have a Dream”, doch so sollte es eigentlich auch sein… I have a dream. Einen Traum, dass alle Kulturen miteinander friedlich leben können. Eine Gemeinschaft aus verschiedenen Kulturen, denn JEDER MENSCH IST GLEICHWERTIG, ob gross oder klein, dunkel oder hell, Christ oder Muslim, jung oder alt… Denn wenn man den Menschen erst einmal kennengelernt hat, merkt man, dass all diese Dinge unwichtig sind, so extrem unwichtig…

  34. Minarett-Initiative Abstimmung Says:

    […] Minarett-Verbot Initiative ist rassistisch Schweizer Taliban fordern Abschaffung der Religionsfreiheit 20min: Minarett-Initiative zustande gekommen Hugo Stamm: Brunnenvergiftung mit der Minarett-Initiative Blick: Kirchen gegen Minarett-Verbot Blick: Schweizer Juden gegen Minarett-Initiative […]

  35. Hanspeter Says:

    @Aziz: Wie recht du hast!
    @ alle anderen: Wie Aziz schon gesagt hat, gibt es auch in islamischen Staaten solche, die sehr tolerant sind. Mir kommt da gerade Aserbajan in den Sinn. Wir sollten uns nicht jeweils mit den Klassenschlechtesten vergleichen, sondern eben mit den Klassenbesten. Und noch etwas: Viele hier suggerieren, dass die Molsems ihr Recht einfordern hier Minarette zu bauen, so als ob sie immer mehr und mehr fordern, das stimmt einfach nicht. Das Recht ihre Gotteshaeuser mit Tuermen zu schmuecken galt bisher fuer alle Religionen und jetzt ploetzlich will man das Recht fuer eine Religion einschraenken. Da wird doch was verdreht.

  36. Lili Says:

    ich lese so viele Kommentare,ist man sich bewusst um was es geht? Denn der Islam herrscht er wird nich beherrscht.Der Endzweck des kampfes wird erst dann erreicht und der Friede wird erst einkehren und herrschen,wenn die Ungläubigen (wir) endlich den Islam annehmen (Sure 48,16 und 28)und wenn dr Islam den Sieg davon trägt (Sure 9,33) Bis dahin gilt der totale Krieg gegen die Polytheisten allesamt (Sure 9,36)Am Ende darf nur noch eine Gemeinschaft in der Welt bestehen oder wenigstens der Islam allein die Oberhoheit über alle andern Religionen und Gemeinschaften führen (Sure 61,9) Wollen wir eine Islamische Schweiz? Helfen wir nicht schon lange mit dieses Ziel zu erreichen? Der Islam ist nicht einfach eine Religion,sondern stellt einen Machtanspruch auf die Welt. Es geht also nicht nur um Minarette sondern diesen Anspruch zu stoppen.Wisst ihr das 200 Millionen Christen und anders Gläubige Weltweit verfolgt werden? Es gab in Bern eine Kundgebung. Christus sagt nicht ich solle andere töten oder Zwangsbekehren,auch werde ich nicht umgebracht wenn ich die Religion wechsel,im Islam aber schon. Zur Intergration:Freundschaft zwieschen Moslems und Ungläubigen Das Kämpfen ist euch vorgeschrieben.Nehmt aber keinen von ihnen zum Freund,ehe sie nicht auswandern in Allahs Weg.Und so sie den Rücken kehren,so ergreift sie und schlagt sie tot,wo immer ihr sie findet;und nehmt keinen von ihnen zum Freund und Helfer (Sure 2,187) Ich hoffe die Surenzahlen stimmen. Der Koran nehme ich an ist ,auf der ganzen Welt derselbe.

  37. Aziz Says:

    @ lili

    Ich schätze deine Offenheit sehr. Doch ich verstehe wirklich nicht, warum wir immer wieder schechtes, gegensätzliches suchen… Lili, jede Religion hat ihre Schattenseiten, doch ist sie deswegen nicht schlecht. die Christen führten früher Kreuzzüge. Doch sieh, das ist Vergangenheit und das macht das Christentum nicht zu einer schlechten Religion. Ich persönlich habe grosse Achtung vor allen Religionen, egal welche. Ich möchte und würde nie über das Christentum richten. Warum auch? Ich kenne die Religion nicht gut genug, trotzdem hab ich viele Christen als Freunde, die glücklich sind mit ihrer Relgion, wie ich mit meiner.
    Doch Lili, Islam ist nicht nur Koran. Und ich kann dir sagen, dass in jedem Buch, sei es in der Bibel, dem Koran oder der Thora solche Zeilen vorkommen, in dem man gegen Ungläubige aufruft. Genau wie Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus ist eine Religion nicht nur eine Schrift.
    Lili, ich kann doch nicht sagen, wie du bist oder wie deine Religion ist, wenn ich die Bibel lese. Ich kann wie gesagt deine Worte verurteilen, doch nicht dich als Mensch oder das Christentum als Religion.

    Ich gehe z. B morgen an eine christliche Hochzeit in Bern, sollte ich jetzt nicht dahingehen, nur weil irgendetwas negatives in der Bibel steht? Sollte ich als gläubiger Muslim nicht in die Kirche gehen, weil ich eine andere Religion habe oder weil die Kirche früher Dinge getan hat, die viele nich als richtig empfinden (Kirche hat Menschen gesagt Gott vergibt ihre Sünden gegen Geld, Martin Luther hat dies später kritisiert)? Ich gehe mit grossem Respekt und Anerkennung morgen in diese Kirche, es ist doch egal, was ich da für eine Religion habe. Es geht mir darum zu sehen, wie jemand, den ich gut mag, glücklich wird… Das ist mir wichtiger.

    Lili, ich möchte nicht dich oder irgendetwas kritisieren, das steht mir nciht zu, denn ich kenne auch dich nicht. Doch ich kann dir versichern, dass der Islam etwas anderes ist, als eine Religion, die die Macht übernehmen will. Wir Muslime wollen nur ein Teil dieser Gesellschaft sein und unsere Religion ausüben können, wie jede andere Relgion auch, wir wollen nicht die Schweiz “islamisieren”.

    Ausserdem weisst du wohl genau wie ich, das dies nie passieren wird, da 1. die Schweizer Politik das nicht zulässt und 2. weil die Muslime, das gar nicht wollen…

    Falls du in Bern wohnst oder in der Nähe, könnte ich dir anbieten unsere Moschee zu besuchen, sie ist für jedermann, ob Muslim oder nicht jederzeit offen… Jeder kann kommen und sich eine Meinung bilden.
    Doch wie es heisst: “Es gibt kein Zwang in der Religion”. Deswegen würde auch ich dich nie zu diesem Schritt drängen, es soll ein freundliches Entgegenkommen sein.
    Seit neuem gibt es ein “Haus der Religionen” in Bern, bei der Leute verschiedener Relgionen zusammen diskutieren und sich entgegenkommen können, ich war auch schon öfters dort und es ist immer wieder schön etwas Neues zu erfahren über das Leben eines Juden oder einer Jüdin oder einer Christin…
    Ich habe in den letzten 10 Jahren einen Freundeskreis aufgebaut, der sich aus etwa 20 verschiedenen Nationen und 4 verschiedenen Religionen zusammensetzt.
    Lili, ich sage dir, das ist etwas so Schönes… Es gibt so viel Schönes auf der Welt. Egal in welcher Kultur oder Religion. Warum sollte die Schweiz nur eine Farbe haben? Warum sollten nicht all die anderen schönen Farben der Welt miteinfliessen?

    Lili, ich möcht dich zu nichts zwingen, ich möcht dich nur bitten, versuche die Dinge die auf dem Papier (oder hier im Koran stehen) nicht zu wörtlich zu nehmen, denn die Praxis sieht anders aus… Alle Muslime, die ich kenne, halten nichts von dem, dass es irgendein “krieg” zwischen den Christen und Muslimen geben soll. Das schönste Beispiel sind auch Eheschliessungen zwischen Christen und Muslimen. Auch hier kommt das Vorurteil, man müsse dann konvertieren (wie die Schweizer Ehefrauen), doch das stimmt nicht, ich kenne viele die ihre Relgion nachgehen, wie zuvor…
    Du kannst mir glauben, es gibt einen wichtigen Satz,der für uns Muslime sehr wichtig ist: “Respektiere die anderen Religionen” und “Du hast deine Relgion und ich habe meine Relgion und das ist auch gut so.”
    Wenn jemand bei uns in der Moscheeetwas Schlechtes über Christen sagt oder über eine andere Relgion, wird er böse angeschaut… Das ist nämlcih im Islam nciht erlaubt.

    Lili, wenn du Zeit und Lust hast, komm doch im Ramadan (1.September bis 1. Oktober) zu uns und besuche uns in der Moschee. oder auch im “haus der Religionen”. Wir könnten zusammen fastenbrechen (keine Angst, du must natürlich nicht mitfasten :) ), iftar heisst das bei uns,mit Datteln und Milch und orientalischen Spezialitäten… Ich würde dir gerne noch eine ander Sicht des Islams zeigen wenn du das möchtest…

    Ich möchte dir zeigen, das alles auf dieser Welt so viel Schönheit besitzt, jedes Sandkorn, jeder Baum. Das klingt kitschig, doch die Welt hat so viele Farben…

    Ich danke Allah (oder Gott) dafür, dass ich jeden Tag neu beginnen kann, jeden Tag neue Kulturen, Farben und Religionen sehe…

    Denn wir sind alle gleich, egal welche Nationalität, welche Hautfarbe oder Religion wir haben. Denn ” Wir kommen alle von Gott und wir kehren auch alle zu Gott zurück”…

  38. Lili an says Says:

    Azis danke für Deine Worte und Deine Einladung.Ich wohne nicht in der Nähe. 200 Milionen Christen und anders Gläubige werden in der Welt verfolgt,deswegen gabs im Mai in Bern eine Kundgebung.Im Irak ists besonders schlimm,der Iran und natürlich die Palästinenser Hamas drohen mit Ausrottung Israels ,in Aegypten werden junge Christinnen entführt,Zwangsverheiratet und zwangs Islamiert.Schau Dir mal http://www.akte-islam.de an.Im Sudan wurden 3,3 Millionen Menschen masarkiert,6 Millionen vertrieben,Hunderttausende in die Sklaverei getrieben,von einem islamischen Regiem.2008 konnten wieder 200 befreit werden. wie christenkinder zum isalm gezwungen werden ist informativ (im Internet mit Video) Dies sind leider Tatsachen. Ich war sehr überrascht einen so ausführlichen Kommentar zu bekommen.Nochmals vielen Dank.

  39. Aziz Says:

    Lilli, du weisst wieviel Macht Medien haben… Doch ich bitte dich, veurteile nicht die Religion oder die Kultur sondern die Menschen… Islam, ist wie das Christentum eine wunderschöne Religion, nur werden sie von vielen leuten missverstanden und legen sie aus, sie missbrauchen sie für ihre Zwecke, da sie genau wissen, dass sie mit dem Argument der Religion viele Menschen erreichen können und das ist schlimm… In anderen Ländern passiert auch so vieles, doch das meiste wird nicht, wie es viele dumme Islamisten tun, auf die Religion gestützt…

    Lilli, du hast sicher auch schon gemerkt, dass sich dîe westlichen Medien auf den Islam eingeschossen haben. Die wollen Einschlags- bzw. Leserquoten. Meinst du sie würden so viele Leser oder zuschauer erreichen, wenn sie etwas Gutes über den Islam bringen würden? Nein, das würde nie das Geld bringen, die Leute heutzutage wollen Action. Deswegen gibt es Sendungen wie RTL EXKLUSIV. Die Leute wollen hören, wie grausam der Islam ist, nicht, was er alles Gutes tut.

    Dass die Muslime während dem Ramadan so viel für arme Leute spenden (Viele Milliarden), wie sonst nirgends auf der Welt interessiert z. B niemanden. Und die Leute die spenden, sind vielach selber arm. Wenn sie kein Geld haben, spenden siedas Fleisch einiger ihrer Herdentiere. Der Islam ist, trotz aller anderen Berichten, eine Religion, der das Wohl der anderen wichtig ist.
    Im Schweizer Fernsehen, gab es vor einigen Jahren eine Doku über arme Menschen in Slums in Senegal. Die machten aus Draht so kleine Fahrräder etc. Sie hatten selber nichts zu essen, doch holten sie immer die Kinder von der Strasse zu sich in die Blechhütte. Das Schweizer Fernsehen fragte: “Warum holen sie die Kinder von der Strasse zu sich und geben ihnen zu essen, wo es doch nicht einmal für sie reicht?” Der Senegalese sagte: “Das ist Islam. Ein Muslim soll schauen, dass es seinem nächsten genausogu geht, wie ihm selber.” Dies war der einzig positive Bericht über Muslime, den ich in den Jahren gesehen habe.
    Doch dies wird nicht gezeigt, das ist schade. Es wird sonst nur gezeigt, was das Christentum alles Gutes macht. Das ist ja auch in Ordnung. Man sol das Positive im Menschen hervorheben und nicht seine schlechten Seiten. Doch dies passiert nicht bei Berichten über andere Religionen (ausser vielleicht noch Buddhismus).

    Dass die westlichen “christlichen” Medien sehr selten etwas Negatives über das Christentum bringen ist klar. Viele Leute hier sind Christen, dies würde weniger Zuschauerzahlen bringen, da viele Leute beleidigt wären oder sie das nicht interessiert.

    Tatsache ist Lilli, ob sie sich nun auf das Chrisentum berufen oder nicht, dass ich jeden Tag auf deutschen Teletext-tafeln lese, wie eine mutter ihre Kinder in deutschland zerstückelt und in die Tiefkühltruhe gesteckt hat. Oder wie ein anderer mehrere Menschen umgebracht und gegessen hat. Oder eine andere Mutter steckt ihre toten Kinder in den Abfalleimer. Auch das ist die westliche Welt Lilli. Aber eben nur ein Teil.

    Das Problem ist, das wenn ein Türke, ein Albaner oder ein Tunesier irgendetwas Schlimmes macht, es hier in den Medien immer heisst: “Der Muslim hat etwas schlechtes gemacht!” Wenn ein Türke seine Schwester umbingt, heisst es: “Ah Ehrenmord, das ist Islam!” Hat jemals jemand den Türken oder den Albaner gefragt, ob er gläubiger muslim ist? Wieviele Albaner hier in der Schweiz sind gläubige Muslime? Etwas 5 %. Trotzdem bekommen viele Schweizer durch aggressive Albaner einen Hass auf den Islam. Warum? Nationalität und Tradition ist nicht gleich Religion.

    Oder sagt man etwa im Fernsehen: “Die CHRISTIN aus Deutschland hat ihre Kinder zerstückelt und in die Tiefkühltuhe gesteckt”? Nein, das war der Fritz oder der Gerhard.

    Meinst du eine “Akte-Christentum” würde genau soviel Hype machen?

    Nein, es würde nicht soviel Besucherzahlen geben. Hier im Westen geht alles nur ums Geld, ob man dafür andere Religionen in den Dreck zieht ist denen sehr egal.

    Weisst du Lilli, ich finde es einfach schade, wie sich die Welt und wir im Kreis drehen. Immer braucht der Mensch ein Feindbild, dass man als Sündenbock für alles Mögliche nehmen kann. Früher war es der Jude, dann der Schwarze und nun halt der Muslim. Who Cares? Hauptsache man muss nicht den Dreck der eigenen Haustüre wegputzen. Also dann lieber schnell den Fokus auf etwas anderes richten…

    Lilli, versuch doch einmal das Positive in einer Religion zu sehen. Doch ich befürchte du hast dich jetzt fast schon sehr fest auf das Negative konzentriert.
    Dazu eine Anmerkung aus dem ersten Post von mir:

    “Wenn du mit jemanden, der eine andere Religion hat diskutieren möchtest, etwas Neues kennenlernen möchtest, ist es wichtig, das Ganze als eine Art Glas zu sehen. Wenn man Vorurteile gegenüber etwas hat, kann man nicht diskutieren, es ist so, als sei ein Glas bereits bis zum Rand voll. Es geht ichts mehr hinein, sonst würde es überlaufen… Es ist wichtig, sich von den Vorurteilen zu lösen, das Glas zu leeren, so dass man dann auch wieder etwas aufnehmen kann…(Zitat Pierre Vogel, Deutscher Konvertit)”

    Versuchdas doch auch einmal Lilli. Ich habe idr angeboten, dich zu mir einzuladen, ich wollte dir auch einmal eine schöne Seite des Islam zeigen. Doch du lehnst abb und zählst wieder auf: das ist schlecht und das ist schlecht.
    Leer dein Glas Lilli, versuch es. Ich verurteile dich nicht, doch ich hoffe ud kannst deine Augen auch einmal für die schönen Dinge einer Sache öffnen…
    Denn würde man mehr das Gute im Menschen sehen und das Gute an einer Sache, gäbe es viel weniger Krieg…

  40. mike Says:

    @ aziz

    Wir wollen doch einmal die Fakten nehmen. Bringt hier nicht immer Scheinchristen gegen Scheinmoslems. Es gibt genauso viele sogennante “Christen”, die sind Namenschristen! Halten nix von Glauben, Bibel, Jesus… Und die nennt man dann Christen? Und genau so gibt es die “Moslems”, die kümmern sich einen deut um Allah und Koran. So kommen wir aber auch nicht weiter. Unter diesen scheinbaren Moslems und Christen gibt es gute wie böse! Ganz klar! Auch kommt man immer mit den Kreuzrittern, die waren aber keine echten Christen, sie kümmerten sich einen Deut um Bibel oder Jesus. Der Papast befahl zu morden, das machten sie dann auch. Entgegen der Bibel! Der Papst hätte ihnen auch sagen können zieht euch nackt aus und geht ab jetzt im Handstand umher. Auch das hätten sie gemacht, das steht aber nicht in der Bibel und wird dort auch nicht befohlen. Der Papst war ihr Gott und nicht der Gott der Bibel…
    Und bringt hier nicht immer diesen Vergleich zwischen Bibel und Koran! Denn das geht auch nicht. Man kann nicht ein Apfel und ein Auto punkto Schnelligkeit oder ein Pferd und ein Haus punkto lautstärke vergleichen!
    Richtig, im Koran wie in der Bibel gibt es Stellen der Gewalt und des Friedens! Aber wie gesagt, wir müssen schon genauer schauen.
    Im Koran gibt es kein adressatengebunden. Die Stellen gelten für alle Moslems zu allen Zeiten (Ausnahme siehe unten). Die friedlichen Verse wurde in Mekka geschrieben, die neueren gewalttätigen in Medina. Und die neueren gelten, da sind sich alle arabischen Islamwissenschaftler einig. Es gilt das Prinzip im Islam bei der Koranauslegung. Wiedersprechen sich zwei Stellen, dann gilt die Neuere! Und die fordern Gewalt!
    Die Bibel jedoch kennt so etwas nicht. Aber die Beibel kennt Verse, die sind an Juden gerichtet und solche, die sind an alle gerichtet. Man sieht ganz klar, wenn Gott sagt, die Juden sollen das und das machen (Gewalt), dann gilt das für die Christen nicht, denn die Christen gab es dort noch gar nicht und wir leben im neuen Testament. In diesem Testament gibt es keine Gewaltaufforderung! Sondern Liebe!
    Beim Koran gelten die gewalttätigen Stellen heute noch, für jeden Moslem! Also, bringt nich immer sehr sehr liberale Scheinchristen und Scheinmoslems, sondern die Moslems, die den Koran ernst nehmen und diese Christen, die die Bibel ernst nehmen! Und dann schauen wir mal wie sich die Verhalten…
    Übringes Aziz, wenn so viel gespendet wird bei dem Moslems (Milliarden), warum hungern dann die Menschen, warum sind denn die Menschen so arm im arabischen Raum?

  41. Aziz Says:

    @Mike

    Die Araber im arabischen Raum sind meistens sehr arm, das stimmt, doch es ist so, dass fast jeder Muslim, ob gläubig oder nicht, im Ramadan das Spenden sehr ernst nimmt. Die Zakat (Spendenabgabe) ist eine Säule des Islam. Eine sehr wichtige.
    In arabischen Raum spendet jeder. Die Araber sind arm, doch viele spenden nur ca. 10 Franken, sogar Kinder spenden ihre lang gesparten 10 Franken und verschicken sie. Leute, die gar kein Geld besitzen und zu arm sind, opfern eines ihrer Herdentiere (meistens Ziege) und spenden das Fleisch, damit es den Armen verteilt wird. Da es die Araber mit dem Spenden sehr ernst meinen, spendet fast jeder, wen auch nur wenig. Trotzdem kommen dadurch Milliarden zustande.
    Ich will die Muslime nicht über die Christen oder so heben, denn auch Christen spenden, wenn vielleicht mehr über das Jahr verteilt und weniger alles auf einmal.
    Ganz allgemein gibt es auf der Welt Gründe warum manche Länder reicher sind als andere, Gründe welche nichts mit Religion zu tun haben: dazu zählen geographische Gegebenheiten, Bodenschätze und Ressourcen, politische Systeme - Diktaturen, Gewaltherrschaft und Misswirtschaft und Korruption bieten nicht gerade die besten Gegebenheiten für wirtschaftliche Entwicklung. Ausser diesen im Land selber vorliegenden Problemen können auch reiche Länder durch Handelsbeschränkungen und Importzöllen die Handelsbilanz missgünstig für die ärmeren zum “Schutz” der reicheren Märkte. Eine kleine schockierende Zahl: Die gesamten jährlichen Spenden westlicher Länder betragen nur ca 10 % der von den jährlichen Zinszahlungen der Schulden der armen Länder an die Gläubigerländer.
    Und noch etwas. Das was du als “neue Verse” bezeichnest ist wohl die Scharia, die du meinst. Die Scharia wurde aus dem Koran heraus interpretiert von islamwissenschaftler und Mullahs, doch diese sind von Ihnen gefertigt. Dinge wie Steinigung bei Ehebruch oder Hand abhacken bei Diebstahl sind Dinge der Scharia und das stimmt, dies sind schrecklich. Doch das ist 1. nicht Islam und 2. wird diese Scharia vor allem in extremen Ländern wie Afghanistan (durch die Taliban) , Iran, saudi- Arabien oder Pakistan durchgeführt.
    Hört auf den islam als Gewaltreligion abzustempeln, das stimmt nicht und was bringt das? In meiner Moschee in Bern sind jeden Freitag 800 Muslime, doch ich kann dir versichern, keiner denkt so, wie du das sagst, nach den “neuen Versen”… Kein einziger. Ich denke einer sollte doch mindestens dran glauben, denkst du nicht, wenn ds so wichtig wäre oder? Macht aber keiner, und sehr viele sind sehr gläubig, wie ich.

    Lasst uns doch endlich den Dialog suchen… Ganz ehrlich, ich finde es ehrlich gesagt ziemlich feige, dauernd Stellen aus Büchern herauszustreichen. Ich hoffe wir können bald in Frieden leben, ohneeinander die Schuld zuzuschieben.
    Immer muss ein Sündenbock gefunden werden, zuerst waren es die Juden und dann die Schwarzen… Wir drehen uns so im Kreis. Wenn ihr weiterhin dauernd auf andere zeigen wollt, von mir aus, doch eigene Fehler löscht dies nicht aus…

    AZIZ

  42. Mike Says:

    @ Aziz

    <<Das was du als “neue Verse” bezeichnest ist wohl die Scharia, die du meinst.<<

    Nein nein. Ich weiss schon was wo steht. Kann es sein, das ich den Koran besser kenne als du? Ein paar neue Verse. Einer steht in Sure 4,91: “Nehmt keinen von ihnen (Christen, Juden) zum Freund… Und so sie den Rücken kehren, so ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet”.
    Auch die Suren 2,187 / 2,189 / 4,37 / 8,12 / 8,17 / 8,40 / 9,14 / 9,29f / 9,74 / 9,112 / 47,4ff / 61,9 gehen in diese Richtung.
    Na, alles aus dem Koran, nicht der Scharia…

    Gruss
    Mike

  43. admin Says:

    @Mike: In der christlichen Bibel steht unter 2. Mose 32,27 folgendes:

    Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten.

    Ist es nun angebracht, die christliche Religion als kriegerisch zu bezeichnen oder drängt sich der Verdacht auf, dass hier etwas aus dem Zusammenhang gerissen wurde? Genau das machst Du mit dem Koran, was willst Du damit bezwecken wenn nicht, eine Religion in den Dreck zu ziehen?

  44. Mike Says:

    @ admin

    Oje, oje, also dann fange ich nochmals ganz lannnngggsaaam an…
    Zuvor nun das: Ich stelle mir dich folgendermassen vor. Du findest man sollte mit allen lieb und tolerant sein und du siehst das gute (vielleicht sogar nur das gute) im Menschen… Derweil du meinst, Moslems denken so wie Westler. Aber sonst hast du nicht viel Ahnung von Koran und Bibel, einfach mal ein Vers rauspflücken (hast du den in deiner Kartei?), ob nun in einem oder anderen Buch die Zusammenhänge stimmen ist egal. Habe ich bei meiner Einschätzung recht?

    <<Ist es nun angebracht, die christliche Religion als kriegerisch zu bezeichnen<<

    Also schau mal. 2. Mose 32,27 ist im alten Teatament. Daran haben sich gläubige Christen nicht zu halten. Warum? Weil es nicht mehr gilt. Du könntest den Koran mit dem neuen Testament vergleichen! Denn genau das tifft auf beide Gruppen heute noch zu! Der GESAMTE Koran gilt heute noch, wobei bei Verse, die sich widersprechen, stets der Neuere von beiden gilt. Das ist unter allen führenden Koranwissenschaftlern im nahen Osten unbestritten und unter den vielen strenggläubigen Moslems auch. Das was der Westen (oder im Westen lebende liberale Moslems) als “Missbrauch der Religion” abtun, wenn wieder mal ein Terrorist etwas macht, ist in Tat und Wahrheit genau das was der Koran vorschreibt. Die neueren Verse sagen “Gewalt”, die älteren Verse “Friede”. Und die neueren haben die älteren in ihrer Gültigkeit abgelöst, auch das wird von allen führenden Koranwissenschaftlern im nahen Osten bestätigt und auch so an den Unis gelehrt.

    <<Genau das machst Du mit dem Koran, <<

    Nein mache ich eben nicht, weil ich schon mit Moslems, die aus der “Bruderschaft” kommen und Osama Bin Laden sehr nahestehen in ihrem Glauben, gesprochen habe und die sagen genau das was ich sage. Auch habe ich Bücher gelesen von solchen führenden Koranwissenschaftlern im nahen Osten, auch die sagen das was ich sage! Ich sage nur das was die sagen und sauge mir da nix aus den Fingern. Also das was ich sage ist islamischer Mainstream im nahen Osten!

    <<was willst Du damit bezwecken wenn nicht, eine Religion in den Dreck zu ziehen?<<

    Ich kann dir genau sagen was ich bezwecken will. Den Westlern die Augen öffnen. Denn alle meinen oh nein der Islam ist schon friedfertig, etc. Dann gibt es ein Anschlag von isl. Terroristen. Was passiert dann? Ein liberaler Moslem kommt zu Wort und sagt: “Nein nein, der Islam ist friedfertig und nicht gewalttäig und die Terroristen missbrauchen den Islam”. Dann sind die Medien mit der Antwort zufrieden und die Leser / TV Zuschauer auch. Sollen aber doch die Medien mal nach Ägypten gehen an die Unis, dort wo der Islam ausgelegt wird und nachfragen, was die Professoren dort meinen, oder im Iran, oder sonst wo in einem arabischen Land. Huch, dann bekämen die Medien aber doch die falschen Antworten.
    Warum? Weil die Medien eine multikulti Gesellschaft wollen und das um jeden Preis. Ich persönlich habe nix dagegen, aber keine multikulti Gesellschaft um jeden Preis. Wenn ein Kultur nicht reinpasst, dann darf man das sagen und muss nicht einfach alles schlucken!
    Noch was. Es gibt eine weitere islamische Lehre. Es ist erlaubt in bestimmt Fällen zu lügen. Auch da wieder: Die Moslems denken nicht wie die Westler. Das ist keine Wertung, sondern eine Feststellung. Wir Westler meinen, alle sind wie wir und sowieso, wenn einer etwas sagt, dann lügt er nicht. Man gibt jedem ohne zu denken Vorschusslorbeeren! Das ist nich prinzipiell schlecht, aber es kann schlecht werden. Aber wann ist er erlaubt zu lügen im Islam? Dann wenn es den Islam weiterbringt unter anderem! Mit dem sage ich nicht, das jeder Moslem immer lügt wenn er das Maul aufmacht. Sicher nicht! Aber wenn es um Themen geht, die den Islam weiterbringt, dann sollte man da genau hinschauen. Eine gesunde Portion Skepsis halt und kein blindes Vertrauen.
    Ich habe schon erlebt, wie strenggläubige Moslems aus einer ägyptischen Bruderschaft (stehen Osama bin Lader nahe) mich angelogen haben. Und das darf ich ihnen nicht einmal übel nehmen, weil es ihre Religion erlaubt! Was geschah damals: Ich besuchte eine Moschee und der Imam hatte das Ziel, mir den Islam schackhaft zu machen, er hoffte ich komme dann zum Islam. Er sagte: “Frauen hätten im Islam mehr Rechte als Männer und Frauen dürften selber bestimmen was sie wollen im Islam.” Das hat er gesagt. Gleichzeitig im Untergeschoss der Moschee waren Frauen, die auch zu mir hinaufkommen wollten, aber nicht durften… Der Imam nun glaubte, wenn er mir sagte, die Frauen hätten mehr Rechte als Männer, das der Islam dann von mir als modern angesehen wird und ich interessiert sei zum Islam zu konvertieren. Er wollte mich nicht abschrecken. Genau solche Lügen sind in Islam erlaubt und bringen ihn auch weiter, wäre ich zum Islam konvertiert. Bin ich aber nicht… Weil ich dahinter sehe…

  45. admin Says:

    @Mike:

    1. Mit der Bibel habe ich mich intensiv beschäftigt, deshalb erlaube ich mir auch daraus zu zitieren. Den Koran habe ich nie gelesen, deshalb erdreiste ich mich auch nicht, über eine mir fremde Religion zu richten.

    2. Dein Standpunkt, dass das AT für Christen keine Gültigkeit hat, wird von einem Grossteil der Christenheit nicht geteilt. Das sogenannte AT war auch für Rabbi Jeschua, den unsereiner Jesus nennt, die heilige Schrift. Wie also kann man Jesus nachfolgen, aber die von ihm als heilig betrachtete Schrift ignorieren? Schlussendlich geht es mir bei diesem Vergleich aber nur darum, dass es idiotisch ist, aus einer religiösen Schrift Sätze herauszuzerren, wenn man weder den Kontext noch die kulturellen Hintergründe dieses Satzes kennt.

    3. Wenn Du mit Moslems redest, die Bin Laden nahe stehen und dann daraus ableitest, dass alle Moslems so glauben und denken, dann ist das genauso unsinnig, wie wenn ich amerikanische Evangelikale zum Massstab fürs Christentum nehme. Es gibt in allen Religionen Fanatiker, die die Religion für ihren Wahnsinn missbrauchen, in Amerika gibt es beispielsweise Gruppierung, die ihren Glauben notfalls mit Waffen verteidigen oder die Tötung von Abtreibungsärzten befürworten. Aber Fanatiker machen nicht die ganze Religion aus.

    Alles in allem kann man sagen, dass jeder, der eine ganze Religion pauschal beurteilt, obwohl jede Religion verschiedene Strömungen hat, selber ein radikaler Fanatiker ist.

  46. mike Says:

    @ admin
    <<Dein Standpunkt, dass das AT für Christen keine Gültigkeit hat, wird von einem Grossteil der Christenheit nicht geteilt. <<

    Ich sage nicht, das es keine Gültigkeit mehr hat, sondern dass diese Sätze damals an und für die Juden geschrieben wurden. Die ganzen Reinheitsgebote aus dem 5.Buch Mose sind für die Christen heute nicht mehr zu praktizieren. Genauso wie Krieg zu führen gegen irgendwelche Stämme und Völker, die es zum Teil so heute gar nicht mehr gibt… Oder die Lehre über die Bundeslade oder den Tempel. Das war alles für die Juden. Und das lehrt der überwiegende Teil der Christen, seien es Katholiken, Orthodoxe, Lutherisch, Evangelisch oder Freikrichliche. Auch in den USA! Und auch, dass wir im NT leben, auch das lehren die obigen Kirchen und Gemeinschaften. Wenn du nun vergleichen willst was in Christenheit und Islam gilt, auch heute noch, dann musst du NT nehmen und Koran, alles andere wäre Apfel mit Birnen vergleichen…

    <<wenn man weder den Kontext noch die kulturellen Hintergründe dieses Satzes kennt.<<

    Richtig, ich aber kenne, im Gegensatz zu dir, beide Schriften!

    <<Wenn Du mit Moslems redest, die Bin Laden nahe stehen und dann daraus ableitest, dass alle Moslems so glauben und denken, dann ist das genauso unsinnig,…<<

    Also nun mal langsam. Hast anscheinend nicht alles gelesen. Ich habe doch geschrieben “führenden Koranwissenschaftlern im nahen Osten unbestritten und unter den vielen strenggläubigen Moslems auch.”
    Also nicht nur “Bin Laden”, sondern arabischer, bzw. islamischer Mainstream. Also nix “nur Fanantiker”, sondern Mainstream…

    <<Es gibt in allen Religionen Fanatiker, die die Religion für ihren Wahnsinn missbrauchen, in Amerika gibt es beispielsweise Gruppierung, die ihren Glauben notfalls mit Waffen verteidigen oder die Tötung von Abtreibungsärzten befürworten. Aber Fanatiker machen nicht die ganze Religion aus.<<

    Richtig, das gibt es. Aber der Missbrauchsvorwurf greift hier zu kurz. Weil der Koran eben ganz klar Gewalt lehrt und das wird auch so praktiziert. Das kann man drehen und wenden wie man will. Da kann ich nix dafür, du auch nicht und die Moslems auch nicht. Aber so ist der Koran. Die spannende Frage ist nun, ob nur ein kleiner Teil dieser Moslems den Koran so sieht und die meisten liberal sind. Leider wird es aber an fast allen Koranschule und Universitäten so gelehrt. Das eben die Gewalt legitim ist…

    <<Alles in allem kann man sagen, dass jeder, der eine ganze Religion pauschal beurteilt, obwohl jede Religion verschiedene Strömungen hat, selber ein radikaler Fanatiker ist.<<

    Nicht ganz, weil du hier vom Grundsatz ausgehst, das es in jeder Religion keine Hauptströmungen gibt. In Islam gibt es aber diese Hauptströmung der strendgläubigen Moslems! Und diese kann man auch beurteilen und dann gewisse Grundsätz aufstellen…

  47. admin Says:

    @Mike: Wieviel Zeit hast Du wirklich mit dem Koranstudium verbracht und wieviel hast Du hinein interpretiert? Mir fehlt die Zeit um mit Dir nun den ganzen Koran durchzudiskutieren, ich nehme einfach mal eine Sure die Du oben als “Beweis” angebracht hast. Der Abschnitt von Sure 2,189 beginnt mit dem Satz:

    “Und kämpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen…….”

    Hier ist die Rede von Selbstverteidigung, sie sollen kämpfen gegen diejenigen, die sie bekämpfen. Alles was hinterher geschrieben ist in diesem Abschnitt steht unter diesem Kontext. Genau das meine ich damit, dass Du Sätze aus dem Zusammenhang reisst und in den Kontext Deiner eigenen persönlichen Vorurteile quetscht.

    Eigentlich wollte ich die erste von Dir zitierte Sure nehmen (2,187), aber da gehts ums fasten. (???)

    Eine weitere Stichprobe (8,12) ist ein Auftrag an die Engel und nicht an die Menschen. Das wäre als ob ich die Johannes Apokalypse nehme und daraus einen Auftrag an Menschen hinein interpretiere.

    Also drängt sich einmal mehr die Frage auf, was Du mit Deinen Behauptungen bezwecken möchtest.

  48. admin Says:

    @Mike… Nachtrag: An den Früchten sollten wir sie erkennen und Tatsache bleibt, dass die Welt voll ist von Moslems und die meisten sind friedlich. Diese muslimische Mehrheit ist der Massstab, an dem wir sie messen sollten und nicht an radikalen Fanatikern und Hasspredigern. Genau deshalb ist die Minarettverbotsinitiative einfach nur obszön. Wir verweigern dieser Mehrheit etwas, weil eine Minderheit Hass predigt.

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