<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>
<channel>
	<title>Comments on: SP-Präsident Hans-Jürg Fehr tritt zurück</title>
	<atom:link href="http://blog.rainbownet.ch/politik-schweiz/sp-prasident-hans-jurg-fehr-tritt-zuruck/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.rainbownet.ch/politik-schweiz/sp-prasident-hans-jurg-fehr-tritt-zuruck</link>
	<description>Das philosophisch-satirische Blog über Schweizer Politik und Umwelt</description>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 05:08:23 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5</generator>
		<item>
		<title>By: Mark Balsiger</title>
		<link>http://blog.rainbownet.ch/politik-schweiz/sp-prasident-hans-jurg-fehr-tritt-zuruck#comment-937</link>
		<dc:creator>Mark Balsiger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 00:11:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.rainbownet.ch/politik-schweiz/sp-prasident-hans-jurg-fehr-tritt-zuruck#comment-937</guid>
		<description>Hans-Jürg Fehr war ein guter Präsident für die SP Schweiz. Er ist klug, ein guter Zuhörer und gewiefter Debattierer, authentisch, bescheiden und fair. Er wirkte integrierend, was in einer heterogenen Partei wie der SP sehr wichtig ist. Was Fehr aber weitgehend abgeht: Charisma.

Für die Nachfolge geht es nicht nur um Personen, sondern vor allem um die Positionierung der Partei. Man darf davon ausgehen, dass nun die Grabenkämpfe offen ausbrechen werden. Die grossen WahlverliererInnen vom letzten Sonntag werden sich im Lazarett bekämpfen statt wieder zu Kräften zu kommen.
Die SP in der Romandie fährt einen pointierten Linkskurs und ist stark gewerkschaftlich geprägt. Eines ihrer Aushängeschilder ist Christian Levrat (FR), Präsident der Gewerkschaft Kommunikation. Levrat ist jung, dynamisch, clever, eloquent, und er spricht ausgesprochen gut Deutsch.

In der deutschen Schweiz drängen sich Ursula Wyss (BE) und Jacqueline Fehr (ZH) auf. Wyss hat als Fraktionschefin an Statur gewonnen, Fehr gehört zum Reformflügel.

Der Wähleranteil der SP bewegt sich seit Jahren zwischen 18 und 24 Prozent. Entscheidet sich die Partei, ihren Linkskurs beizubehalten oder noch zu akzentuieren, wird sie weiter verlieren und unter die 18-Prozent-Marke fallen. Lachende Erben im Mitte-Links-Spektrum dürften die Grünliberalen sein. In Deutschland zeigt die SPD seit zwei Jahren vor, wie man es nicht machen sollte.
Entscheidet sich die SP, eine echte Reformpartei zu werden und sich auch in der Sozialpolitik aus ihrer konservativen Haltung zu lösen, wird es wieder aufwärts gehen.

www.wahlkampfblog.ch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Jürg Fehr war ein guter Präsident für die SP Schweiz. Er ist klug, ein guter Zuhörer und gewiefter Debattierer, authentisch, bescheiden und fair. Er wirkte integrierend, was in einer heterogenen Partei wie der SP sehr wichtig ist. Was Fehr aber weitgehend abgeht: Charisma.</p>
<p>Für die Nachfolge geht es nicht nur um Personen, sondern vor allem um die Positionierung der Partei. Man darf davon ausgehen, dass nun die Grabenkämpfe offen ausbrechen werden. Die grossen WahlverliererInnen vom letzten Sonntag werden sich im Lazarett bekämpfen statt wieder zu Kräften zu kommen.<br />
Die SP in der Romandie fährt einen pointierten Linkskurs und ist stark gewerkschaftlich geprägt. Eines ihrer Aushängeschilder ist Christian Levrat (FR), Präsident der Gewerkschaft Kommunikation. Levrat ist jung, dynamisch, clever, eloquent, und er spricht ausgesprochen gut Deutsch.</p>
<p>In der deutschen Schweiz drängen sich Ursula Wyss (BE) und Jacqueline Fehr (ZH) auf. Wyss hat als Fraktionschefin an Statur gewonnen, Fehr gehört zum Reformflügel.</p>
<p>Der Wähleranteil der SP bewegt sich seit Jahren zwischen 18 und 24 Prozent. Entscheidet sich die Partei, ihren Linkskurs beizubehalten oder noch zu akzentuieren, wird sie weiter verlieren und unter die 18-Prozent-Marke fallen. Lachende Erben im Mitte-Links-Spektrum dürften die Grünliberalen sein. In Deutschland zeigt die SPD seit zwei Jahren vor, wie man es nicht machen sollte.<br />
Entscheidet sich die SP, eine echte Reformpartei zu werden und sich auch in der Sozialpolitik aus ihrer konservativen Haltung zu lösen, wird es wieder aufwärts gehen.</p>
<p><a href="http://www.wahlkampfblog.ch" rel="nofollow">http://www.wahlkampfblog.ch</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
