Kinder-Krebsrate und Atomkraftwerke
Atomkraftwerke erhöhen die Kinderkrebsrate, eine Tatsache die Umweltschützer seit Jahrzehnten postulieren, nun wird der Sache endlich nachgegangen - auch in der Schweiz?
Schon vor einem guten Jahrzehnt meldeten Umweltschützer und im Schlepptau auch die Medien, dass in der Nähe von Atomanlagen die Kinderleukämierate um ein Vielfaches höher ist als im Landesdurchschnitt - die Welt hörte nicht hin.
Als Erstes wurde bekannt, dass in der Umgebung der sogenannten Wiederaufarbeitungsanlage Sellefield (GB) eine zehn mal höhere Kinderleukämierate herrscht als im Landesdurchschnitt. Die Schweizer Behörden (HSK und Konsorten) blieben still.
Darauf wurde bekannt, dass in der Umgebung der Wiederaufbereitungsanlage LaHague (F) die Krebsrate unter Kindern 3-4 mal so hoch war wie im Landesdurchschnitt. Die Schweizer Behörden (HSK und Konsorten) blieben still.
Selbst als Greenpeace-Aktivisten eine!!! Thermosflasche voll von Meerwasser aus LaHague in die Schweiz einführten und aufgrund dessen wegen illegalem Atommüllimport verurteilt wurden, blieb die HSK still.
Nun hat auch die deutsche Regierung - im Gegensatz zur von der Atomlobby infiltrierten Regierung der Schweiz - Alarm geschlagen und festgestellt, dass in der Umgebung aller Atomanlagen die Krebsrate von Kindern deutlich erhöht ist.
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Oh Schreck, oh Graus, nun muss wohl auch die von Atomlobbyisten durchsetzte Schweizer Regierung der Sache nachgehen. Verwaltungsmandante hin oder her, wenn Kinder an Krebs sterben, ist selbst für sogenannt bürgerliche Politiker die Zeit gekommen, ausnahmsweise die Interessen des Volkes zu vertreten.
Doch wenn man bedenkt, wie “Sicherheit” in den Augen der angeblich staatlichen HSK dank bürgerlichem Protektionismus aussieht, kann einem das nackte Grauen kommen:
- Das AKW Mühleberg läuft seit Inbetriebnahme mit einer provisorischen Bewilligung, weil Sicherheitsauflagen bis heute nicht erfüllt wurden (versuch das mal mit einem “noch” nicht sicheren Auto)
- Als im AKW Beznau nach einer Wartung ein Sicherheitsventil offen gelassen wurde, hat man den Fehler nach ca 2 Wochen entdeckt. Eine Reaktorkatastrophe in diesen zwei Wochen hätte den ganzen Scheiss ungefiltert in die Umwelt gelassen - für die HSK ein Zwischenfall der harmlosen Stufe.
- Das sogenannet Zwischenlager für radioaktive Abfälle “Zwilag” ist nicht einmal gegen Flugzeugabstürze gesichert, obwohl vor einigen Jahren eine Swissair Coronado gerade mal 700 Meter entfernt abstürzte.
- Das AKW Mühleberg hat Risse von 2/3 Mauerdicke im Reaktorkernmantel (Containment), die notbehelfsmässig mit riesigen Metallspangen zusammen gehalten werden - vielleicht deshalb bis heute keine definitive Betriebsbewilligung?
Während die AXPO mit ihren hirnverbrannten und pseudopsychologischen Werbesports die Hirne der Schweizer Bevölkerung mit Säure auswaschen, fühlt und benimmt sich die Schweizer Atomindustrie wie in einer Bananenrepublik - angenehme Sicherheitsvorschriften dank unzähliger Atomlobbyisten.
Angeblich bürgerliche Politiker, die im Dienst der Atomindustrie Politik pervertieren, müssen sich bald mal die Frage gefallen lassen, wieviele Kinderleben ihnen ihre Verwaltungsratsmandate und Atomlobbymitgliedschaften wert sind.
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December 11th, 2007 at 7:23 pm
Was heisst hier endlich? Solche Studien wurden schon 2001 und auch in den 90′er publiziert. Mit den genau gleichen Titeln. Ich leugne diese Studien nicht, jedoch wird wieder ersichtlich, was für eine Medien(und Blog-)landschaft wir haben.
June 7th, 2008 at 1:49 pm
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