‘Umwelt’ Blog

Bundesrat beendet Null-Toleranz für Genfood

Friday, March 7th, 2008

Der Bundesrat hat das Lebensmittelgesetz revidiert und beendet bei dieser Gelegenheit die Null-Toleranz für nicht-bewilligte GVO’s. Bisher war jegliche Kontaminierung durch nicht-bewilligte, gentechnisch-veränderte Organismen strikt verboten, neu soll eine Toleranzgrenze von 0.5% gelten. Hängt der Bundesrat so sehr am Gängelband der Gentech-Industrie?

GenfoodWohl gemerkt, es geht hier nicht um bewilligten Genfood sondern darum, dass Nahrungsmittel mit nicht-bewilligten und somit riskanten GVO’s durchmischt sind. Man kann nun zynisch einwenden, dass auch bewilligte GVO nicht frei von Risiken sind - bekanntlich existiert bis heute keine Langzeitstudie, die eine Unbedenklichkeit von Genfood belegen würde. Doch wenn genmanipulierte Pflanzen nicht einmal bewilligt sind, dann wird das wohl seine Gründe haben.

Doch dem Bundesrat ist dies Wurscht, ein bisschen GVO-verunreinigt macht ja nix, das ist wie wenn man ein bisschen Schwanger ist, davon kriegt man doch kein Kind…… oder doch?

So hat unsere Regierung einmal mehr die Interessen der Industrie über die Interessen des Volkes gestellt und einmal mehr wurde ein Kniefall gemacht vor einer Gentech-Industrie, die mit allen Mitteln versucht, den Konsumenten etwas anzudrehen, was diese weder wollen noch brauchen.

Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Parlamentarier!

Bund lockert Bestimmungen für Genfood
Schweiz. Arbeitsgruppe Gentechnologie
Basler Appell gegen Gentechnologie
Information Gentechnologie
Gentechnologie in der Landwirtschaft

AKW Haftung - Rolf Schweiger lügt für AVES und Nuklearforum

Thursday, December 20th, 2007

Nach dem Nationalrat hat nun auch der Ständerat die Haftung für Atomkraftwerke von 1 auf 1,8 Milliarden erhöht. In Anbetracht der Schadensumme eines AKW Unfalls von ca. 4′000 Milliarden ist dieser Entscheid einmal mehr grotesk - die Handlanger der Atomindustrie scheinen die Regierung ganz schön am Gängelband zu führen.

Rolf Schweiger vergisst TschernobylWarum die Schweizer AKW-Betreiber im Gegensatz zu allen Anderen nur ein Prozent der möglichen Schadensumme versichern müssen, erklärt FDP-Ständerat und Atomlobbyist Rolf Schweiger…… weil die Eintretenswahrscheinlichkeit eines Nuklear-GAU bei einer Zeitdauer von zehn Millionen Jahren liege!

Wie dement muss man sein um nach Tschernobyl noch so einen Blödsinn zu erzählen? Oder wie verpflichtet muss man der Atomindustrie sein um wider besseren Wissens so eine Lüge zu verbreiten?

Zu Beginn des Atomzeitalters behauptete die Atomindustrie, dass nach der Wahrscheinlichkeit nur alle 10′000 Jahre ein Super-GAU möglich sei. Also nicht 10 Millionen sondern 10 Tausend Jahre. Doch in den 50 Jahren Atomtechnologie gab es bereits zwei solche Katastrophen, zuerst Three Mile Island in Harrisburg (USA) und dann Tschernobyl und ein paar Zwischenfälle hätten beinahe zu einer Katastrophe geführt.

Wer wie Rolf Schweiger weiterhin behauptet, ein atomarer Super-GAU würde nur alle 10 Tausend oder Millionen Jahre vorkommen, der lügt…… doch für wen?

Vielleicht liegt es daran, dass FDP-Ständerat Rolf Schweiger Präsident der Atomlobbyorganisation AVES ist oder vielleicht liegt es daran, dass Atomlobbyist Schweiger auch noch Geschäftsleiter der Propagandaorganisation Nuklearforum ist.
Wer seinen Hintern so tief in der Atomindustrie hat, kann sich bei derartigen Aussagen nicht mehr hinter Unwissenheit verschanzen, er muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass er im Rahmen seiner Atomlobby-Tätigkeiten das Parlament und das Volk gezielt anlügt, manipuliert und über den Tisch zieht.

Nichts Neues, wird der aufmerksame Beobachter bemerken, die Atomindustrie argumentiert seit Jahrzehnten mit Lügen - und wenn es nur die Lüge ist, dass Atomenergie CO2-frei sei.

Tages-Anzeiger: Höhere Haftpflicht für AKWs
Allianz Stopp Atom
20min: Wer bezahlt im Falle eines Supergau?

Update 27.5.2008:
Die bürgerlichen Atomlobbyisten haben das Kernenergiehaftpflichtgesetz definitiv durchgewunken, ihre Klientel soll auch zukünftig weniger als 1% eines möglichen AKW-Unfalls versichern. Wäre der Lobbyismus der sogenannten Bürgerlichen nicht so offensichtlich, müsste man dem Parlament glatt kollektive Demenz vorwerfen.
AKW-Unfall könnte über 4000 Milliarden kosten
Schweizer Tschernobyl würde 4000 Milliarden kosten
Schwarze Liste von Energieorganisationen in der Schweiz
AKW-Sicherheit – Das Lügengebäude der Atomlobby
Braucht die Schweiz ein neues AKW?

Kinder-Krebsrate und Atomkraftwerke

Tuesday, December 11th, 2007

Atomkraftwerke erhöhen die Kinderkrebsrate, eine Tatsache die Umweltschützer seit Jahrzehnten postulieren, nun wird der Sache endlich nachgegangen - auch in der Schweiz?

Erhöhte Strahlung rund um AtomkraftwerkeSchon vor einem guten Jahrzehnt meldeten Umweltschützer und im Schlepptau auch die Medien, dass in der Nähe von Atomanlagen die Kinderleukämierate um ein Vielfaches höher ist als im Landesdurchschnitt - die Welt hörte nicht hin.
Als Erstes wurde bekannt, dass in der Umgebung der sogenannten Wiederaufarbeitungsanlage Sellefield (GB) eine zehn mal höhere Kinderleukämierate herrscht als im Landesdurchschnitt. Die Schweizer Behörden (HSK und Konsorten) blieben still.
Darauf wurde bekannt, dass in der Umgebung der Wiederaufbereitungsanlage LaHague (F) die Krebsrate unter Kindern 3-4 mal so hoch war wie im Landesdurchschnitt. Die Schweizer Behörden (HSK und Konsorten) blieben still.
Selbst als Greenpeace-Aktivisten eine!!! Thermosflasche voll von Meerwasser aus LaHague in die Schweiz einführten und aufgrund dessen wegen illegalem Atommüllimport verurteilt wurden, blieb die HSK still.

Nun hat auch die deutsche Regierung - im Gegensatz zur von der Atomlobby infiltrierten Regierung der Schweiz - Alarm geschlagen und festgestellt, dass in der Umgebung aller Atomanlagen die Krebsrate von Kindern deutlich erhöht ist.
Tagi: Kinder-Leukämie häufiger nahe Kernkraftwerken
20min: Schweizer AKWs: Krebsrisiko soll ermittelt werden
20min: Hohes Krebs-Risiko bei Atomkraftwerken
Schwarze Liste von Energieorganisationen in der Schweiz

Oh Schreck, oh Graus, nun muss wohl auch die von Atomlobbyisten durchsetzte Schweizer Regierung der Sache nachgehen. Verwaltungsmandante hin oder her, wenn Kinder an Krebs sterben, ist selbst für sogenannt bürgerliche Politiker die Zeit gekommen, ausnahmsweise die Interessen des Volkes zu vertreten.

Doch wenn man bedenkt, wie “Sicherheit” in den Augen der angeblich staatlichen HSK dank bürgerlichem Protektionismus aussieht, kann einem das nackte Grauen kommen:

  • Das AKW Mühleberg läuft seit Inbetriebnahme mit einer provisorischen Bewilligung, weil Sicherheitsauflagen bis heute nicht erfüllt wurden (versuch das mal mit einem “noch” nicht sicheren Auto)
  • Als im AKW Beznau nach einer Wartung ein Sicherheitsventil offen gelassen wurde, hat man den Fehler nach ca 2 Wochen entdeckt. Eine Reaktorkatastrophe in diesen zwei Wochen hätte den ganzen Scheiss ungefiltert in die Umwelt gelassen - für die HSK ein Zwischenfall der harmlosen Stufe.
  • Das sogenannet Zwischenlager für radioaktive Abfälle “Zwilag” ist nicht einmal gegen Flugzeugabstürze gesichert, obwohl vor einigen Jahren eine Swissair Coronado gerade mal 700 Meter entfernt abstürzte.
  • Das AKW Mühleberg hat Risse von 2/3 Mauerdicke im Reaktorkernmantel (Containment), die notbehelfsmässig mit riesigen Metallspangen zusammen gehalten werden - vielleicht deshalb bis heute keine definitive Betriebsbewilligung?

Während die AXPO mit ihren hirnverbrannten und pseudopsychologischen Werbesports die Hirne der Schweizer Bevölkerung mit Säure auswaschen, fühlt und benimmt sich die Schweizer Atomindustrie wie in einer Bananenrepublik - angenehme Sicherheitsvorschriften dank unzähliger Atomlobbyisten.

Angeblich bürgerliche Politiker, die im Dienst der Atomindustrie Politik pervertieren, müssen sich bald mal die Frage gefallen lassen, wieviele Kinderleben ihnen ihre Verwaltungsratsmandate und Atomlobbymitgliedschaften wert sind.

Mehr zum Thema:
TA-Wissen: Man dürfte weder fliegen noch röntgen

Empfehlenswertes zum AKW Thema:
AKW-Sicherheit – Das Lügengebäude der Atomlobby
Braucht die Schweiz ein neues AKW?

UPDATE 10.Oktober 2008
Erhöhtes Krebsrisiko in der Umgebung von AKW
WOZ: Die Indizien sagen: Schuldig!
Strahlenschutzkommission bestätigt erhöhtes Krebsrisiko in der Nähe von Atomkraftwerken

Klima-Aktion: Licht aus für 5 Minuten

Monday, November 26th, 2007

Klima Aktion: Licht aus!Am 8. Dezember 2007 findet ein Klima-Aktionstag “Licht aus” statt. Anlässlich dieser Aktion sollen um 20:00 Uhr alle Lichter für 5 Minuten gelöscht werden. Natürlich hilft das dem Klima wenig weiter, aber hier geht es um eine symbolische Handlung, mit der die Menschheit sich dazu bekennt, dass ihr Klimaschutz wirklich am Herzen liegt. Es soll ein Wink mit dem Zaunpfahl werden, an die Adresse all der Politiker, die sich zwar anlässlich von Wahlen gerne ein grünes Kostüm anziehen, aber nicht das Geringste für den Schutz der Umwelt tun.

Damit es nicht nur bei einer symbolischen Aktion bleibt, erfolgt hier wie in vielen anderen Blogs ein Vorschlag, was man tun kann resp. was ich bereit bin zu tun.

  • Licht ausschalten in Räumen, in denen man nicht ist
  • Stromsparlampen einsetzen
  • Öffentliche Verkehrsmittel nutzen soviel wie mögich
  • Wenig fliegen und wenn, dann mit MyClimate Ticket
  • Öko-Strom beziehen
  • Lokale Produkte bevorzugen (Transportweg)
  • Stromsparende Geräte kaufen bei Neuanschaffungen
  • Möglichst “saubere” Autos kaufen (oder besser ein GA)
  • Plastik-Säcke vermeiden oder wenigstens mehrfach benützen

Die Aktion wird von verschiedensten Institutionen unterstützt, einerseits Umweltschutzorganisationen wie WWF, Greenpeace, Pro Natura, BUND u.s.w. bis hin zu Medien wie Blick, Bild, Pro 7 u.s.w. Selbst Google ist mit von Partie….. an deren Adresse mein Ratschlag: ändert die weisse Hintergrundfarbe und schon wird weltweit Strom gespart ;-)

Klima-Aktion Schweiz: Licht aus!
Klima-Aktion Deutschland: Licht aus!
WWF-Deutschland
Blick: Fünf Minuten fürs Klima
PC-Welt: Deutschland schaltet das Licht aus

Blogs zur Klima-Aktion:
Lupe
Klimawandel-Blog
Forum Politik
Rügenbote
Der Informatik Student
CIO-Weblog
teezeh
ef-online
corefault
webtagebuch
GoogleWatchBlog
sumpfnoodle
radio kempten
HeuteBlog.de
mich blogts
AixedeBlog
Irrlichtung

…… und viele mehr, die Liste wird gelegentlich erweitert

AKW Haftpflicht - nicht einmal 1 Prozent versichert

Tuesday, November 20th, 2007

Schweizer AKW sind für den Schadensfall für weniger als ein Prozent versichert, für die restlichen 99% haftet der Steuerzahler. Warum sollen ausgerechnet Risikotechnologien von der Haftung verschont bleiben? Die Alianz «Stopp Atom» fordert nun Kostenwahrheit für AKW.

Atomreaktor TschernobylBeginnen wir mit etwas Mathematik:

Die Schweizer Atomkraftwerke sind verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen für 1 Milliarde. Unsere “Volksvertreter” haben diese Haftpflicht auf 2.2 Milliarden erhöht…….. aber ein Super-GAU, also ein grösster anzunehmender Unfall in einem AKW, verursacht einen Schaden von geschätzten 4′300 Milliarden.

Für weniger Aufmerksame nochmal ganz nach Milchbüechli-Art:

Kosten AKW Super-GAU
Haftung der AKW-Betreiber
Haftung des Steuerzahlers
4′300′000′000′000.–
- 2′200′000′000.–
4′297′800′000′000.–

Bei 7.5 Millionen Einwohnern resp der Hälfte die einen atomaren Super-GAU überleben, ergibt sich eine pro Kopf Resthaftung von - sagen wir mal 4′297′000 Millionen geteilt durch 4,297 Millionen Überlebende - sage und schreibe eine Million pro Kopf.

Kurzgefasst heisst das: Weil AKW für weniger als 1 Prozent eines möglichen Schadens versichert sind, zahlt im Falle eines Super-GAU’s jeder Schweizer EINE MILLION.

Man muss sich das Gesicht eines Strassenverkehrsamt-Beamten vorstellen, wenn ihm jemand erklärt: “Ich habe nur eine Haftpflichtversicherung für eine Schadenssumme von 1000 Franken abgeschlossen, wissen Sie, ein wirklich grosser Unfall wird mir eh nie passieren, ich bin ein sehr vorsichtiger Fahrer, mehr als ein Parkschaden ist bei mir nicht vorstellbar.“.

So ähnlich läuft es auch mit den Sicherheitsvorschriften. Wenn ein AKW die Sicherheitsvorschriften noch nicht erfüllt hat, dann gibt man ihr halt eine befristete Bewilligung. So läuft das AKW Mühleberg seit Jahrzehnten. Versuch das mal mit einem Auto das nicht alle Bremsklötze hat, wetten da gibts keine provisorische Fahrbewilligung?

Aber die AKW-Betreiber haben’s gut, die müssen sich nicht mit dem Strassenverkehrsamt herumschlagen, sie haben dutzende Politiker von SVP und FDP die für sie in Bern lobbyieren. Man beachte nebenbei die Parlamentarierliste der Atomlobby-Organisation AVES.

Wenn ein “Kernenergiehaftpflichtgesetz” so grosszügig ausfällt, ist es kein Wunder mehr, dass Atomenergie so günstiger ist als erneuerbare Energien.

Die Mitglieder der Allianz Stopp Atom
Greenpeace: Schwere AKW-Unfälle in der Schweiz: Wer muss bezahlen?
Tagi: «Stopp Atom» kritisiert Haftpflichtregelung
Tagi: AKW sollen für 500 Milliarden haften
20min: AKW-Betreiber zur Kasse bitten
Mini-Haftpflicht-Deckung bei Atomunfällen
20min: Mehr Geld für den Super-GAU
Bundesrat erhöht Deckungssumme für AKW’s in lächerlicher weise
AKW-Sicherheit – Das Lügengebäude der Atomlobby
Braucht die Schweiz ein neues AKW?

Update 27.5.2008:
Die bürgerlichen Atomlobbyisten haben das Kernenergiehaftpflichtgesetz definitiv durchgewunken, ihre Klientel soll auch zukünftig weniger als 1% eines möglichen AKW-Unfalls versichern. Wäre der Lobbyismus der sogenannten Bürgerlichen nicht so offensichtlich, müsste man dem Parlament glatt kollektive Demenz vorwerfen.
AKW-Unfall könnte über 4000 Milliarden kosten
Schweizer Tschernobyl würde 4000 Milliarden kosten

BKW plant neues AKW Mühleberg

Tuesday, November 6th, 2007

Die Berner “BKW FMB Energie AG” plant ein neues AKW Mühleberg und arbeitet bereits an einem Rahmenbewilligungsgesuch. Dass das sogenannte “KKW Mühleberg” als Erstes ersetzt werden soll, leuchtet ein, ist doch dieses Atomkraftwerk der gefährlichste Schrottreaktor der Schweiz. Aber brauchen wir überhaupt neue Atomkraftwerke, weil sonst die Stromlücke droht?

Neues AKW Mühleberg?Seit der Eröffnung des AKW Mühleberg versucht die BKW immer wieder, eine definitive Bewilligung zu erhalten. Aber weil die BKW es bis heute nicht geschafft hat, die Sicherheitsnormen zu erfüllen, läuft Mühleberg bis heute mit provisorischen und befristeten Bewilligungen. Als ob das nicht schon fragwürdig genug wäre, hat sich das AKW Mühleberg einen Namen gemacht als “Schrottreaktor Mühleberg”, unter Anderem weil schon 90er-Jahren Risse im Reaktorkernmantel (Containment) und Risse an Schweissnähten nachgewiesen wurden. Jedes Auto müsste unter solchen Umständen aus dem Verkehr gezogen werden, aber die BKW hat den Reaktorkernmantel “repariert” indem nun grosse Metallspangen den Mantel zusammenhalten. Sicherheit nach Aldi-Art?

Natürlich träumt die BKW auch heute noch vor sich hin, so sprach sich anlässlich des 35-jährigen Jubiläums BKW-Direktionspräsident Kurt Rohrbach dafür aus, dass sein Schrottreaktor nun doch noch eine definitive Betriebsbewilligung erhalten sollte - Sicherheit hin- oder her - das AKW Mühleberg soll schliesslich bis zum Zusammenbruch Profit bringen.

Und weil nun die Axpo das Volk mit ihren dümmlichen Werbespots so schön weichgekocht hat, plappert auch die BKW eifrig von einer drohenden Stromlücke, die es zwar nicht gibt und nicht geben wird, die aber trotzdem geschlossen werden muss…… und man ahnt es….. dafür braucht die Schweiz ein neues AKW. Da drängt sich der Schrottreaktor Mühleberg natürlich auf, nicht zuletzt weil die provisorische Betriebsbewilligung in 4 Jahren mal wieder abläuft abläuft.

Aber solange wir mehr Strom exportieren als unsere AKW’s produzieren, wird es keine Stromlücke geben, es gibt bestenfalls eine Lücke in der Rendite der Atommultis, weil weniger exportiert werden kann. Wenn die AKW-Betreiber wirklich neue Atomkraftwerke aufstellen wollen, obwohl die Endlagerung bis heute nicht ernsthaft gelöst ist, müssen sie sich wohl einiges einfallen lassen um dem Stimmvolk zu erklären, weshalb wir neue AKW’s brauchen, nur um nette Exportgewinne zu garnieren. Da müssen die Atomlobbyisten noch einige Leserbriefe schreiben und die Axpo mehr als nur ihre dümmlichen Werbespots bieten.

Die Risse im AKW Mühleberg wachsen
Planung für neue AKW hat begonnen
20min: Neues Kernkraftwerk in Planung
Bund.net: Gefahrenquelle Atomkraftwerk Mühleberg
Geri Müller: Die Lücke im Kopf
SES: Die Stromlücke ist ein Gespenst
Atomenergie CO2-frei?
Bundesrat erhöht Deckungssumme für AKW
AKW-Sicherheit – Das Lügengebäude der Atomlobby
Braucht die Schweiz ein neues AKW?

Umweltfreundliche Politiker wählen

Monday, October 15th, 2007

Die Wahlen 2007 sind mehr denn je Richtungswahlen, in diesem Fall geht es vorallem um die Frage, ob unser Parlament zukünftig der Umwelt und damit unserer Zukunft Sorge tragen soll.

Blog Action Day: Umweltfreundliche PolitikerJahrelang haben sogenannt bürgerliche Politiker von SVP, FDP und CVP ihre desaströse Umweltpolitik durchgezogen auf Teufel komm raus. Umweltgesetze wurden torpediert, das bewährte Verbandsbeschwerderecht soll abgeschafft werden, der Verkehr soll keinesfalls mit einer CO2-Steuer belastet werden und der vom Volk angenommene Alpenschutzartikel wird seit 2 Jahrzehnten von der bürgerlichen Mehrheit im Parlament verschleppt.
Können wir uns so eine kurzsichtige Umweltpolitik noch leisten in Anbetracht der uns bedrohenden Klimawandels? Können wir uns weiterhin bürgerliche Atomlobbyisten leisten oder bürgerliche Gentechnologie-Befürworter?

Wer ein Interesse an der Natur hat oder an der Lebensqualität unserer Kinder, der sollte dringendst diese Wahlen dazu benützen, Politiker ins Parlament zu bringen, die Umweltschutz ernst nehmen.

Lassen wir uns nicht davon täuschen, dass die bürgerlichen Öko-Anarchisten von SVP, FDP und CVP nun kurz vor den Wahlen ein grünes Mäntelchen anziehen - an ihren Früchten sollten wir sie erkennen und diese sprechen für sich.

Ich bitte alle denkfähigen Wähler, wenigstens in diesem Jahr mal nicht Parteien und Parolen zu wählen sondern sich selbst ein Bild zu machen, welche Politiker für die Zukunft dieses Landes einstehen.

Folgende Wahlhilfen können uns bei der Beantwortung dieser Frage helfen.
Klimawahl Schweiz
Umweltrating der Umweltverbände
Smartvote - Entscheidungshilfe Wahlen 2007
Politarena - Wahlhilfe der Coop-Zeitung

Diese Wahlempfehlung ist ein Beitrag zum Blog Action Day zum Thema Umwelt.

Klage gegen SVP Zottel Game

Wednesday, October 3rd, 2007

Die Menschenrechtsliga hat gegen die SVP Strafanzeige eingereicht, wegen ihrem Online-Game, in dem der Spieler dazu motiviert wird, in der Gestalt von Geissbock Zottel Ausländer aus der Schweiz fernzuhalten, politische Gegner mit dem Auto zu überfahren oder Radarfallen und Verkehrschilder zu zerstören…

Freie Fahrt für Raser, Rassisten und Gewalttätige?

Wenn ein Privater ein Online Spiel veröffentlichen würde, das so menschenverachtend funktioniert wie das Online Game der SVP, dann würde dieser wohl schnell ein juristisches Problem haben. Aufruf zur Gewalt, Aufruf zur Zerstörung, Verstoss gegen das ARG … und nicht zuletzt würde der Macher eines solchen Online-Games zum Schutz der Gesellschaft psychiatrisch untersucht und vermutlich verwahrt.

Doch für die SVP gilt bekanntlich weder Recht noch Gesetz.

Wenn die Polizei Radarfallen aufstellt um Raser zu stoppen, dann ist das Abzockerei (scheiss auf die überfahrenen Kinder), wenn Umweltverbände mittels Verbandsbeschwerde illegale Projekte dem Richter zur Kontrolle übergeben, dann ist es Öko-Terrorismus und wenn rechtsradikale SVP-Wähler Linke oder Polizisten spitalreif prügeln, dann ist das die Schuld der Linken und Netten. Und wenn Bundesrat Christoph Blocher sein Amt missbraucht und gegen die Gewaltentrennung verstösst, dann ist das ein Komplott und ein Geheimplan und überhaupt sind alle Nicht-SVP-Wähler dreckige Ratten und Spielverderber, die dem strammen Eidgenossen sein verfassungsmässiges Recht auf Rassismus, krimineller Fahrweise oder Steuerhinterziehung verbieten wollen.

Seit die SVP ihren Wahlkampf zelebriert und jeglichen Anstand und jegliche Menschenwürde in den Eimer schmeisst, wird die Schweiz immer mehr zu einem “faschistoiden Schurkenstaat”. Die europäischen Medien betrachten die Schweiz dank der SVP-Wahlkampagnen bereits als das Fascho-Land von Europa, die UNO-Menschenrechtskommission muss sich plötzlich mit der ehemals humanitären Schweiz befassen und das Schweizer Volk ist drauf und dran, sich gegenseitig die Kehle durchzubeissen weil bald jeder glaubt, dass alle gegen einem sind.
Ja, DAS haben wir der SVP zu verdanken.

In Deutschland gibt es ein Gesetz, mit dem man eine Organisation wie die SVP als kriminelle Vereinigung einstufen und verbieten könnte. Wie lange wollen wir diesen ethisch-moralischen Terrorismus der SVP noch erdulden?

Deshalb merke:
Nur ein Trottel wählt einen Zottel

Mehr zu diesem widerlichen Thema:
Tagi: Menschenrechtsliga klagt gegen SVP
Das SVP-Zottel-Game verherrlicht Gewalt
BAZ: Menschenrechtsliga klagt gegen SVP
AntiSVP-Blog: Zottel Game
Lupe: SVP-Game, Grüne überfahren, Ausländer wegkicken

Christoph Blocher: Roschacher-Komplott

Monday, September 10th, 2007

Bundesrat Christoph Blocher muss zurücktreten oder abgewählt werden.

Christoph Blocher lügtSpätestens nach dem sogenannten Roschacher-Komplott rund um den GPK-Bericht sollte für jeden halbwegs denkfähigen Schweizer klar sein, dass sowohl der lügende Bundesrat Christoph Blocher als auch seine intrigierende SVP nicht mehr wählbar sind. Die Politik von Christoph Blocher ist so absurd, dass Bundesrat Pascal Couchepin ihn bereits mit Mussolini vergleicht.

Die Fakten sind:

  • Christoph Blocher lügt
  • Christoph Blocher intrigiert
  • Christoph Blocher ignoriert die Gewaltentrennung

Und seine SVP politisiert im gewohnten Stil weiter:

Die Folgen der volksverhetzenden Politik der SVP sind allseits spürbar:

Es ist wirklich höchste Zeit, die SVP an den Wahlen 2007 in die Wüste zu schicken.

Klimawandel - ZDF-Dokumentation

Tuesday, August 28th, 2007

Der Klimawandel kommt, aber wie gehen wir damit um?
Wie verhindern wir einen weiteren Anstieg der Temperaturen?
Wo ist der Klimawandel heute schon spürbar?

Diesen Fragen geht die ZDF-Sendung “Abenteuer Wissen” nach und zeigt am 29. August um 22:30 und am 30. August um 22:15 die zweiteilige Dokumentation “Die grosse Dürre” von Karsten Schwanke.

Klimawandel TrockenheitGletscherschmelze
Anstieg des Meeresspiegels
Versinkende Inseln
Überschwemmungen
Unwetter und Stürme
Hitze und Dürre
Flüchtlingsströme

Das und viel mehr sind Folgen des Klimawandels.
Wir können es uns nicht mehr leisten, weiter wegzuschauen.
Schauen wir hin…….. zu ZDF.
Bleibt zu hoffen, dass diese Dokumentation auch hält was sie verspricht.
Ein Kommentar wird dann hier zu lesen sein.

Mehr zum Thema Klimawandel:

RainbowNet Blog über Klimawandel
Greenpeace-Dossier Klimawandel
Wetter-Klimawandel
Klimawandel auf Spiegel-Online
GEO.de - über Klimawandel