FDP prostituert sich mit der SVP
Monday, October 15th, 2007Es gab Zeiten, da konnte man die FDP trotz ihrer penetranten Wirtschaftshörigkeit und ihrer ignoranten Umweltpolitik doch noch einigermassen ernst nehmen. Die FDP war eine Partei, die wenigstens im Grossen und Ganzen pragmatisch politisierte. Doch wie sich die FDP in diesem Wahlkampf präsentiert, ist ein Armutszeugnis für die FDP und für die Schweizer Politik.
Jeder, der auch nur einen Funken Verstand hat oder auch nur das Wort Ethik buchstabieren kann, macht einen grossen Bogen um die SVP. Doch aufgrund des Wählerschwunds der FDP, ist sich diese Wirtschaftspartei plötzlich für nichts mehr zu schade. Man verbündet sich - oder ehrlicher gesagt prostituiert sich - mit erbärmlichem Kniefall vor der SVP, die mit ihren rechtsextremen Initiativen sowohl Religionsfreiheit als auch Menschenrechte mit Füssen tritt und das Volk seit Jahren gegeneinander aufhetzt - ungeachtet dessen, dass bereits die ganze Welt auf die widerliche Politik der SVP achtet und den erbärmlichen Schweizer Wahlkampf mit Abscheu zur Kenntnis nimmt.
Was für eine Art von Wirtschaftspolitik will die FDP dem Wähler noch verkaufen?
Die FDP hätte das Potential gehabt, wenigstens eine anständige Wirtschaftspartei zu sein. Aber mit der Unterwerfung unter die ausländerhetzende SVP hat die FDP definitiv jegliche Glaubwürdigkeit verloren.
Auffällig ist, dass FDP-Politiker wie Doris Fiala und Konsorten in den letzten Wochen plötzlich dieselbe Polemik verwenden, an allem sind die Linken und Netten schuld (die FDP hat vergessen, dass sie eigentlich die sogenannt Netten waren) und die Arroganz und Überheblichkeit, mit der sie dies vorträgt, kennt man sonst nur von SVP-Polemikern. Und FDP-Parteipräsident Fulvio Pelli hofiert seit Wochen hinter der SVP her, nimmt wie Doris Fiala und Hans-Peter Portmann die SVP selbst dann Schutz, wenn es um das Ansehen der Schweiz im Ausland geht - was kann die Wirtschaft noch von dieser vom Weg abgekommenen Wirtschaftspartei erwarten?
Wer sich zum Handlanger der SVP macht, sei es Doris Fiala oder Felix Gutzwiller, der ist für jeden anständigen Schweizer an den Wahlen 2007 nicht mehr wählbar.
Oder um es mit Worten im Stil von SVP-Präsident und Möchtegern-Ständerat Ueli Maurer so schön sagen:
Forza Fiala - zurück an den Herd!

In diesem Wahlkampf ist der SVP offenbar jedes Mittel Recht. Wenn die rassistische
Wie die
Hauptgewinner dieser Unternehmenssteuerreform wären einmal mehr Grossaktionäre gewesen, die Lieblings-Klientel der bürgerlichen Wirtschaftsvertreter. Nur wer mit mehr als 10% des Kapitals beteiligt ist, würde weniger Steuern zahlen!
Ob es vielleicht daran liegt, dass die FDP das
Wer die
Vor dem Fernseher sitzen unter Anderem 80′000 Schwerstinvalide, die mit ungläubigem Staunen zur Kenntnis nehmen, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ihnen soviel Geld wegnehmen, dass sie fortan vom Sozialamt abhängig sind. Durch die Streichung der Zusatzrente für pflegende Lebenspartner reduziert sich die IV Rente um 400 - 500 Franken, womit viele unter das Existenzminimum fallen. Eine Gesellschaft, die Steuergeschenke an Reiche und Grossaktionäre verteilt kann resp will es sich nicht mehr leisten, den Schwächsten der Gesellschaft ein einigermassen lebenswürdiges Leben zu ermöglichen.
Obwohl die Entdeckungen von Gensequenzen keine Erfindungen sondern Entdeckungen sind, versucht die Gentech-Industrie seit Jahren, auf solchen Entdeckungen Patentschutz geltend zu machen, was per Definition Unsinn ist - eben weil es sich hier nicht um Erfindungen handelt.