Archive for November, 2008

Häuptling Christoph Blocher wieder Bundesrat?

Tuesday, November 18th, 2008

Die Zürcher SVP setzt einmal mehr auf ihren unwählbaren Häuptling Christoph Blocher. Offensichtlich will die SVP definitiv nicht mehr Regierungspartei sein, also setzt sie Christoph Blocher als Sprengkandidat ein um zu verhindern, dass sie wieder in die Regierungs-Verantwortung gedrängt wird.

SVP Bundesrat: Häuptling Christoph BlocherSpätestens seit der Abwahl von Bundesrat Christoph Blocher müsste auch dem hinterletzten Depp klar sein, dass dieser Mann in der Regierung unerwünscht ist. Christoph Blocher mag ein kluger Industrieller sein, aber er konnte seinen Starrsinn nicht soweit unter Kontrolle bringen, dass er Teil einer Kollegialbehörde werden konnte. In jeder Firma - bei jedem Bewerbungsgespräch - wird von einem Angestellten Team-Geist gefordert. Christoph Blocher hat in seiner Funktion als Bundesrat mehrfach bewiesen, dass er genau das nicht kann und nicht will. Er führte sich auf wie ein Dikatator und versuchte, als Alleinmächtiger oder wohl eher Allmächtiger dieses Land nach seinem Gutdünken umzukrempeln - Regierung hin oder her.

Dass die Zürcher Brandstifter-Kantonalpartei nun noch einmal den verbitterten - mit Sackmesser bis aufs Blut kämpfenden Dämagogen zur Bundesratswahl empfiehlt, zeugt nicht nur von schweren geistigen Defiziten seitens der Zürcher SVP sondern auch davon, dass die SVP halt doch nicht mehr ist als eine Ein-Mann-Armee.

Jahrelang hat die SVP Öl in jedes Feuer geleert um davon abzulenken, dass sie keine politischen Inhalte bieten kann und erst Recht keine Lösungen hat. Anstelle dessen hackt man lieber auf Ausländern, Sozialhilfeempfängern oder sonstigen Randgruppen herum und betreibt billige Polemik auf Kosten der Schwächsten. Das ist SVP-Politik ein Reinkultur und diese haben wir Christoph Blocher und seinem Sprössling Ueli Maurer zu verdanken.

Aber die Ewiggestrigen der SVP werden früher oder später lernen müssen, dass die Zeit der Polemiker abgelaufen ist. Christoph Blocher ist ein Relikt einer politischen Zeit, die es eigentlich nie hätte geben dürfen, einer Zeit, die dieses Land radikalisiert, fanatisiert und in den Dreck gezogen hat - eine Zeit, für die wir uns eines Tages schämen werden und jeder sagen wird: “Ich habe davon nichts gewusst”.

Nun denn, wenn die SVP weiterhin in ihrer selbst gewählten Pseudo-Oppositions-Rolle kleben bleiben will, dann sollen sie das tun. In der wahren Politik wird sie niemand vermissen.

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Grippe-Impfung ohne Nutzen?

Monday, November 10th, 2008

Jährlich wird anlässlich der Grippe-Saison eine Grippe-Impfung empfohlen, vorallem alte Leute und Kinder sollen geimpft werden. Wie sich nun herausstellt, wird diese Impfempfehlung gemacht, obwohl der Nutzen einer Grippe-Impfung nicht erwiesen ist.

Grippe Impfung ohne Nutzen?Wie der Wissenschafts-Journalist Bert Ehgartner in verschiedenen Publikationen (siehe unten) darlegt, ist der Nutzen einer Grippe-Impfung nicht im Geringsten belegt, es scheint, dass Milliarden in Grippe-Impfungen gepusht werden, ohne dass auch nur der geringste Nutzen nachgewiesen wäre.

Bert Ehgartner beruft sich dabei hauptsächlich auf den britischen Epidemiologen Tom Jefferson. Dieser hat als Koordinator der “Cochrane-Vaccine-Field” alle verfügbaren Daten der letzten 50 Jahre ausgewertet und kommt zu erstaunlichen Schlüssen:

1. Die stets propagandierten Studien (meist von Impf-Herstellern finanziert), die den angeblichen Nutzen der Grippe-Impfung belegen sollen, sind grösstenteils mangelhaft. Meist war die Laufzeit viel zu kurz, Nebenwirkungen wurden kaum beachtet und die Daten wurden fehl-interpretiert, sie entsprachen in vielen Fällen nicht den Schlussfolgerungen der Autoren.

2. Ein Vergleich der Studien zeigt, dass die Grippe-Impfung bei Babys und Kleinkindern nicht besser sind als Placebo. Bei alten Leuten sieht es ähnlich aus. Doch gerade diese zwei Altersgruppen sollen gemäss WHO und BAG geimpft werden - auch ohne erwiesenen Nutzen.

3. Die angeblich verringerte Sterberate von Grippe-Geimpften hält einer Überprüfung nicht stand. Zwar liegt die Sterberate bei Geimpften tatsächlich tiefer, dies aber unabhängig davon, ob eine Grippe-Epidemie in Gang ist. Die tiefere Sterberate der Geimpften lässt sich darauf zurückführen, dass sich gesunde und medizinisch gut versorgte Menschen auch öfters impfen lassen.

4. Obwohl sich ältere Menschen viel häufiger impfen lassen (die Impfrate stieg von 15% im Jahr 1980 auf 65% im Jahr 2001), war kein Rückgang der Grippesterbefälle zu verzeichnen, die Sterberate stieg sogar ein wenig an. Sowohl in USA als auch in Italien wurde dasselbe festgestellt.

5. Impf-Hersteller reden beispielsweise in Österreich davon, dass mittels Grippe-Impfung 5000-6000 Grippetote verhindert werden können. Gemäss den österreichischen Todesfallstatistiken sind jedoch im Jahr 2006 gerade mal 7 Personen an Grippe gestorben. Hier wird offenbar mit Horrorszenarien Hirnwäsche betrieben.

6. Nebenwirkungen soll es natürlich keine geben, kein Wunder, wenn es keine neutralen Studien zur Ermittlung von Impfschäden gibt. Doch in der Fachwelt mehren sich Meldungen über schwere Nebenwirkungen. So hat beispielsweise Japan die Impfungen für Kinder und Jugendliche eingestellt, nachdem 15 Jugendliche nach Einnahme von Tamiflu von einem Gebäude gesprungen sind und ein weiterer vor ein Auto rannte. Es wird befürchtet, dass Tamiflu die Blut-Hirn-Schranke durchbricht und “abnormes Verhalten” auslösen kann. Auch die US-Behörden warnten Anfang Jahr alle Ärzte vor möglichen “schweren neuropsychiatrischen Nebenwirkungen” von Tamiflu. Die europäische EMEA ordnete einen Hinweis für den Beipacktext an, dass man “auf seltsames Verhalten” von Jugendlichen achten soll.

7. Während in den Medien und natürlich von Seiten der Impfhersteller der Eindruck erweckt wird, dass die Grippe die grösste Bedrohung der Menschheit sei, zeigen die Fakten, dass diese Behauptung nicht im Geringsten haltbar ist. Gerade mal 3% der Klinikeinweisungen gehen auf Influenzaviren zurück.

8. Hauptargument für Grippe-Impfungen sind stets Verweise auf die angeblich unzähligen Toten bei früheren Grippe-Pandemien. Eine Studie von Peter Doshi vom MIT zeigt jedoch, dass nicht einmal bei der berüchtigten Hongkong-Grippe (1957-58) und der asiatischen Grippe (1968-69) ein Anstieg der Gesamtsterblichkeit zu verzeichnen war. Einzig in der bisher grössten Grippe-Pandemie - der spanischen Grippe (1918-19) kam es zu einem Anstieg der Gesamtsterblichkeit. Doch eine Analyse von 8000 Autopsieberichten zeigt nun, dass die Sterblichkeit nicht auf das Grippe-Virus zurückzuführen war sondern auf nachfolgende “bakterielle Infekte”, die heutzutage mit Antibiotika behandelt werden können.

Fazit: Es werden weltweit Milliarden für Grippe-Impfungen ausgegeben, obwohl ein Nutzen nicht nachweisbar ist und eventuelle Impfschäden nie geprüft wurden. Es wäre zu begrüssen, wenn beispielsweise das BAG in Zukunft Impfempfehlungen erst dann herausgibt, wenn sowohl Nutzen wie auch Risiken geprüft wurden.

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Cochrane Collaboration