Archive for May, 2008

Jasmin Hutter verhindert Partikelfilter Obligatorium

Thursday, May 29th, 2008

Die bürgerliche Mehrheit im Nationalrat hat unter Führung der SVP-Umweltverschmutzerin Jasmin Hutter ein Partikelfilter-Obligatorium abgelehnt und scheisst einmal mehr auf die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung.

Jasmin Hutter SVP-Partikelfilter-VerhinderinSVP-Nationalrätin Jasmin Hutter argumentierte:

“Es tut mir leid, wenn ich Ihnen das sagen muss, aber Sie, geschätzte Damen und Herren der Linken, die immer nach Partikelfiltern schreien, sind zusammen mit dem Bafu einem Herrn auf den Leim gegangen, der von der Partikelfilterindustrie bezahlt worden ist und bei jeder Zertifizierung eines neuen Partikelfiltersystems abkassiert hat.”

Die bürgerlichen Nationalräte folgten der Argumentation und ignorierten dabei, dass Jasmin Hutter offensichtlich aus Eigeninteresse gegen Partikelfilter ist. Seit Jahren wehrt sich Jasmin Hutter gegen Partikelfilter - im Speziellen jene im Baugewerbe. Das ist eigentlich nicht verwunderlich, denn Jasmin Hutter ist selbst Baumaschinen-Dealerin und möchte natürlich lieber billige Baumaschinen, die lassen sich besser verkaufen. Scheiss auf die Umwelt, der Profit legitimiert alles.

So muss sich das Parlament vorwerfen lassen, dass sie der Bau-Lobbyistin Hutter auf den Leim gekrochen ist. Das Argument, es gäbe besseres als Partikelfilter, ist kompletter Schwachsinn, solange keine besseren Technologien eingesetzt werden.

Die SVP behauptet ständig, die Schweiz zu lieben und zu schützen. Aber die Luft der SchweizerInnen mit Dieselruss zu vergiften scheint in den Augen der SVP-Umweltterroristen nicht im Widerspruch dazu zu stehen.

Selbsterklärend wehrt sich die SVP und im Speziellen Jasmin Hutter mit Händen und Füssen gegen eine Umweltettikette für elektronische Geräte, Umweltschutz ist in der SVP ja per Definition links und somit staatsfeindlich. Man könnte fast meinen, dass SVP-Politiker allesamt steril sind und niemals Nachwuchs haben, anders lässt sich die Gleichgültigkeit gegenüber unseren Nachfahren kaum erklären - zumindest wenn man davon ausgeht, dass sogar bei SVP-Politikern noch ein Funken Rest-Vernunft vorhanden ist.

Würde ich zum Clan von Christoph Blocher gehören, müsste ich diese Sache in der Terminologie von Gerhard Blocher etwa so ausdrücken:

Jasmin Hutter ist unangefochten die ökologische Wildsau unter den SVP-Politikern. Kein Wunder, dass sie sogar von Greifvögeln attackiert wird, die haben im Gegensatz zu den sogenannt bürgerlichen Politikern wenigstens ein Hirn und funktionierende Instinkte”.

Aber so frech dürfen bekanntlich nur SVP-Exponenten sein, also lass ich es.

Partikelfilter-Obligatorium abgelehnt
Jasmin Hutter verkauft der NEAT Dreckschleudern statt Partikelfilter
Krebsliga Schweiz gegen Hutter-Motion
Bussard krallte sich Jasmin Hutter

England erlaubt Mensch-Tier Chimären

Wednesday, May 21st, 2008

England erlaubt wissenschaftliche Sodomie. Dank der gentechnischen Forschung ist es möglich, Mischwesen (Chimären) aus Mensch und Tier herzustellen. Diese sollen für therapeutische Zwecke verwendet werden und nach 14 Tagen vernichtet. Wer wird nun vernichtet, das Tier oder der Mensch?

Mensch-Tier Chimären dank GentechnologieBereits vor über einem Jahrzehnt habe ich gewarnt, dass die Methoden der Gentechnologie und des Klonens zu perversen Auswüchsen führen werden. In der Wissenschaft gilt scheinbar der Grundsatz: Ethisch ist, was machbar ist. Bereits damals anlässlich der Genschutzinitiative engagierte ich mich für Grenzen im Bereich von Genmanipulationen. Schon damals bastelten Gentechnokraten aller Welt Fliegen mit 14 Augen oder fluoreszierende Mäuse - nicht weil man damit ernsthaft Krankheiten heilen könnte sondern einfach weil der Machbarkeitswahn sie treibt. Pervertierte Wissenschaft zwecks akademischer Selbstbefriedigung?

Unter anderem schrieb ich damals diesen Text:

Die meisten von uns haben wohl irgendwann einmal in ihrer Jugendzeit den Film ‘Frankenstein’ gesehen. Leicht verkrampft sassen wir vor dem Fernseher und genossen das schaurige Spiel, das sich uns da bot. Eine grässlich gruslige Geschichte von einem irren Wissenschaftler, der aus dem Wunsch heraus, den Tod zu überwinden, Leichenteile zusammenbaute und so schlussendlich ein lebendiges Monster schuf. Zwischendurch mussten wir wegschauen, weil die Spannung fast unerträglich wurde und doch genossen wir es, denn ganz tief in uns wussten wir, dass dies nur eine Geschichte ist - fern von jeder Realität.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Während der Film ‘Frankenstein’ nach wie vor im Nachtprogramm zu sehen ist, sehen wir plötzlich schon in der Tagesschau solche Szenen. Da wird berichtet von Wissenschaftlern, die in ihrem Ehrgeiz auf die verrücktesten Ideen kommen, dass sie ‘überzählig produzierte Embryos’ zerstückeln wollen. Sie klassifizieren Embryos zu Zellklumpen, sprechen ihnen jegliches Lebensrecht ab und betrachten diese ‘Zellklumpen’ als Rohmaterial.

Das Abendprogramm und der nächtliche Horror verschiebt sich langsam aber sicher und ehe man sich versieht, läuft der fürchterlichste Horror-Film kurz nach dem Sand-Männchen, als sei dies eine neue Art von Real-Satire.

Sehnsüchtig denkt man zurück an die guten alten Zeiten, als Grusel-Filme noch solche waren und Monster ins Reich der Fantasie gehörten. Wie werden wir unseren Kindern erklären, dass ‘Frankenstein’ zwar nur ein Film ist, aber die Frankensteins in der Tagesschau Realität?

Eigentlich hatten wir schon früher unseren täglichen Tagesschau- und Zeitungs-Horror. Hiroshima, Giftgas-Einsatz im Irak, Contergan-Affäre, Tschernobyl, Gift-Katastrophe in Seveso und Bophal……….. und jetzt auch noch Doktor Frankenstein mit seinen zerschnipselten Kindern.

Wer weiss, vielleicht kommt der Tag, an dem im Mitternachts-Programm nur noch Filme kommen wie z.B. ‘Die blaue Lagune’ oder Filme von Jacques Cousteau, die unsere Welt noch zeigen, wie sie früher einmal war und eigentlich heute noch sein müsste. Vielleicht wird das zur selben Zeit sein, wenn die Tagesschau zum ersten mal Bilder zeigt vom perfekten Super-Menschen, der nun tausendfach geklont wird: Intelligent, stark, unverwundbar, gehorsam, kritiklos, autoritätstreu…….

….. und mit etwas Glück sogar ganz willenlos !

In Forumsdiskussionen wurde ich von Gentechnokraten der Schwarzmalerei bezichtigt, so etwas würden sie nie machen. Offenbar haben sie mich angelogen. Dieselben Leute wollten mir damals weismachen, dass ein horizontaler Gentransfer nicht möglich ist, sie behaupteten dass die von ihnen verwendeten Antibiotikaresistenzgene kein Problem sind, sie behaupteten dass 90% der DNA Junk-DNA ist oder dass Mitochondrien nur zur Energielieferanten sind für den Zellkern und vieles mehr. Alles wurde widerlegt und genauso wurde widerlegt, dass sich die Zunft der Gentechnokraten an ethische Grenzen hält.

Nun ist in England eine neue Grenze überschritten worden. Mensch und Tier dürfen zu Mischwesen umgebaut werden und Kinder dürfen mit diesen Technologien gezüchtet werden, damit man Zellmaterial für Geschwister produzieren kann. Gibt es denn noch eine Grenze, die nicht überschritten wurde? Und wann wird auch diese überschritten? Ich hielt Frankenstein für eine Geschichte, aber ich befürchte, Frankenstein ist drauf und dran, Geschichte zu schreiben. So schnell wird der Mensch zum Schwein.

Forschung an Mischwesen zwischen Mensch und Tier
Mischwesen aus Mensch und Tier erschaffen
Mensch-Rind-Mischwesen - Das Abstumpfungs-Experiment

Christoph Blocher vernichtet Akten für den CIA

Tuesday, May 20th, 2008

Der glücklicherweise abgewählte Justizminister Christoph Blocher hat während seiner Amtszeit im Dienste des CIA Akten vernichtet obwohl diese für eine Untersuchung betreffend Atomschmuggel von der Bundesanwaltschaft benötigt werden. Christoph Blocher als Lakai des folterenden CIA?

Sage und schreibe hundert von zweihundert Ordner liess der ehemalige Bundesrat Christoph Blocher schreddern im Rahmen der Geheimoperation “Aktion Reisswolf“, weil der CIA das gerne so hatte. Wie ist es möglich, dass ein Justziminister Akten eines laufenden Verfahrens absichtlich zerstört? Hier zeigt sich einmal mehr das verschrobene Rechtsempfinden von Christoph Blocher.

US Torture Waterboarding

Gerade im Fall des USA-Geheimdienstes CIA, der bekanntlich vor keiner Perversion zurückschreckt, ist es geradezu grotesk. Der CIA entführt seit Jahren illegal Menschen in aller Herren Länder, verschleppt sie in irgendwelche Geheimgefängnisse und foltert die oft unschuldigen Opfer bis zum Exzess. Als Befürworter von Tasern mag Ex-Bundesrat Blocher seine Freude an solchem Handeln haben, doch als Justizminister hätte Blocher nie mit einer kriminellen Organisation wie dem CIA zusammen arbeiten dürfen resp. als deren Lakai Akten zu zerstören. Was hatte der CIA zu verbergen?

Wohlgemerkt, es geht nicht um Geheimhaltung, dagegen ist nichts einzuwenden, aber Akten eines laufenden Verfahrens zu zerstören, ist Beihilfe zur Rechtsbeugung. Christoph Blocher müsste somit wegen Behinderung der Justiz vor Gericht gestellt werden…… und bei allfälliger Annahme der Ausschaffungsinitiative samt seinem Clan ausgeschafft werden.

Tagesschau: Bundesrat kuschte vor CIA
NZZ: Ärger wegen der Aktion Reisswolf
Gonorrea: Schweizer Amtshilfe für die CIA

Update 8. August 2008
Die Bundesanwaltschhaft bestätigt in der Vernehmlassung an das Bundesgericht, dass der Schweizer Bundesrat die Akten auf Drängen der US-Regierung vernichtet hat. Es kann somit als erwiesen betrachtet werden, dass der damalige Justizminister Christoph Blocher als Lakai des amerikanischen Geheimdienstes CIA sein Amt missbraucht hat.
Tagi: Schredder-Aktion auf Drängen der USA

Rettet Zora Off

Tuesday, May 20th, 2008

Das Gratisblatt Heute wird demnächst von Blick-am-Abend übernommen. Soweit so gut, ein Rudel Papier mit wenig Wert gegen das Andere. Doch Blick am Abend will die zumindest meinerseits hochgeehrte Kolumnistin Zora Off abschiessen. Ist das wirklich im Sinne der Leserschaft?

Zora OffSeien wir mal ehrlich - niemand braucht Gratiszeitungen und erst Recht will sich niemand damit informieren. Trotzdem hat das Abendblatt “Heute” seinen gewissen Reiz.

Einerseits hat “Heute” einen jugendlichen Charm, eine junge Frische, die einem einfach irgendwie gut tut am Feierabend. Anderseits hat “Heute” fast täglich eine Info-Seite, die doch für Gratisblätter unübliche Informationen bietet. Weiters bietet “Heute” mit ihrer Rubrik “Daily Blogging” ein einzigartiges Thema. Doch mehr als all das bietet “Heute” dem geneigten Leser eine unvergleichliche Kolumne, die der Zora Off.

Wer auch immer Zora ist, wo auch immer sie lebt, woran auch immer sie nuckelt und was auch immer sie beklettert, wir wollen es wissen. Selten kommt eine Kolumne so frisch-frivol und lebendig herüber. Selten kann man sich eines Schmunzelns verwehren beim Lesen der alltäglichen Weibs-Strapazen. Machen wir uns nichts vor, was wäre “Heute” ohne Zora? Ein Haufen Altpapier in dem gelegentlich ein paar Informationen gestreut sind.

Doch damit soll Schluss sein. Der Blick - die Zeitung die bekanntlich per Definition null Information bietet - will das zukünftige “Blick am Abend” ohne Zora publizieren. Doch was ist ein “Heute” ohne Zora?

So stellt ich dem besorgten Leser die Frage: hat die Blick-Redaktion einfach keine Ahnung von ihrer zukünftigen Leserschaft oder sind Blick-Chefs per-Definition asexuelle Individuen die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben?

Wie dem auch sei, wir - die Leser - wollen, nein wir brauchen Zora für unseren Feierabend. Damit wir nie vergessen, dass das Leben nicht nur aus Karriere und Information besteht sondern im weitesten Sinne auch etwas mit Leben zu tun hat.

Sex, Drugs and Rock&Roll - ob man es mag oder nicht, es ist Bestandteil des Lebens, zumindest ausserhalb der Blick Redaktion.

Deshalb hier mein Aufruf an alle Zora-Fans:

Wehret den Anfängen, wir wollen unserer Zora nicht verlieren. Schreibt hier einen Kommentar, schickt Mails an die Blickredaktion, hüpft nackt-tanzend durch die Bahnhofstrasse und verkündet, dass wir unsere Zora brauchen.

Falls die Blick-Redaktgion wider aller Vernunft Zora wirklich abschiesst, bietet das RainbowNet-Blog Zora Asyl, entweder als Gastkolumnistin in ebendiesem Blog oder als eigenes Blog auf einer noch einzurichtenden Website.

Zora - lass uns nicht im Stich - wir brauchen Dich, im Heute, im Blick oder wo auch immer ;-)

SVP-Zensur bei 20-Minuten

Monday, May 19th, 2008

Die Gratis-Zeitung 20 Minuten weigert sich, ein Inserat des Gewerkschaftsbundes zu veröffentlichen. Wird 20 Minuten von der SVP unterwandert?

20 Minuten Zensur - SVP-PatriotenWie Lupe, Tomate und Blog dessen Namen man sich nicht merken kann informiert, hat sich das Gratis-Blatt 20 Minuten geweigert, ein Inserat des Gewerkschaftsbundes zu veröffentlichen, indem gewisse obskure SVP-Politiker als “unheimliche Patrioten” betitelt werden. Ist 20 Minuten komplett unter Kontrolle der SVP?

Bereits anlässlich der letzten Wahlen drängte sich der Verdacht auf, dass die Gratiszeitung 20 Minuten im Dienst der SVP steht oder zumindest zulässt, von diesen instrumentalisiert zu werden. Online-Umfragen auf 20 Minuten wurden mit pentranter Regelmässigkeit von SVP-Sympathisanten manipuliert und während der Wahlen war die gesamte 20 Minuten Website mit SVP Bannern zugekleistert. Soweit muss es einem nicht wundern, die SVP-Partisanin Nathalie Rickli arbeitet bei Adlinkmedia, da kann man das Vetterli-Geschäft persönlich forcieren.

Doch nun demaskiert sich 20 Minuten definitiv. Während sie ohne Skrupel die verlogenen Inserate der SVP abdruckt, hat sich dasselbe Blatt geweigert, ein Inserat des Gewerkschaftsbundes zu veröffentlichen. Es ist offenbar kein Problem, wenn SVP-Brandstifter unsere Regierung mit Inseraten in den Dreck ziehen, es ist auch kein Problem, wenn Hetzkampagnen gegen Regierungsmitglieder geführt werden - solange 20 Minuten dabei verdient, scheint es ok zu sein.

Tatsache ist, dass der Vorwurf des Gewerkschaftsbundes Hand und Fuss hat, die Parteispitze der SVP führt eine gehässige Hetzkampagne gegen unsere Regierung, verdreckt den Ruf der Schweiz in der ganzen Welt und hetzt das Volk gegeneinander auf. Darf man das nicht laut sagen? Darf man der eigenen Regierung in den Rücken schiessen und damit das eigene Volk verraten, aber eine Widerrede zu diesem staatszerstetzenden Treiben der SVP darf nicht veröffentlicht werden?

Shame on you, 20 Minuten, die höchste Aufgabe der Presse ist die objektive Information. Wenn aber eine Zeitung wie 20 Minuten sich dumm und dämlich verdient mit SVP-Bannern und am Raubbau der Schweizer Eidgenossenschaft teilnimmt und dann auch noch kritische Stimmen zensuriert, dann wird die Schweizer Medienlandschaft zu einem Instrument, das normalerweise nur in Bananenrepubliken üblich ist.

Toni Brunner in Lebensgefahr

Wednesday, May 14th, 2008

Ist SVP-Parteipräsident Toni Brunner in akuter Lebensgefahr? Wie 20-Minuten heute berichtet, sind Menschen gesundheitlich gefährdet, die aus beruflichen Gründen ständig lächeln müssen. Da muss man sich wohl ernsthaft Sorgen machen um die Gesundheit von Berufslächler Toni Brunner.

SVP-Parteipräsident Toni BrunnerForscher der Universität Frankfurt am Main haben herausgefunden, dass Menschen, die berufsbedingt ständig verkrampft lächeln müssen, ein erhöhtes Risiko haben, an Depressionen, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Probleme zu erkranken. Bei Toni Brunner hatte ich bereits befürchtet, dass sein penetrantes Grinsen eine Folge einer Starrkrampferkrankung ist, aber falls er doch nur - wie böse Zungen behaupten - ständig grinst um beliebt zu sein, dann steht ihm wohl bald Schlimmes bevor.

Der Psychologe Dieter Zapf rät solchen Berufslächlern, regelmässige Lächelpausen zu machen um Agressionen abzubauen. Agressionen? Da wird einem doch plötzlich klar, weshalb Toni Brunner die agressive Hetz-Politik seines Vorgängers Ueli Maurer fortsetzt. Wir müssen Verständnis haben für die Drohungen, Erpressungen und Hetzkampagnen der SVP Parteileitung, sie können nichts dafür, es ist nur wegen dem in den Statuten vorgeschriebenen Grinsen.

Mehr über Toni Brunner:
Neue Schuhe für Toni Brunner
SVP Toni Brunner und sein mehr als verzerrtes Bild der Realität
Toni Brunner - Gehirn ausschalten und reden

Albrecht Rychen gegen SVP Sippenhaft

Tuesday, May 6th, 2008

Albrecht Rychen, der ehemalige Präsident der Berner SVP, will mit allen Mitteln die Sippenhaft der Bündner Kantonalpartei verhindern. Er kämpfe schon lange gegen die ungebührliche Politkultur in der SVP….. aber bei dem, was jetzt in der SVP geschieht, kann und will Albrecht Rychen nicht mehr schweigen.

SVP Diktator Toni Brunner?Gibt es also doch noch einen Funken Vernunft in der SVP? Nachdem sich die Bündner Kantonalpartei hinter ihre Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf gestellt hat und sich von der zentralistischen Parteileitung nicht erpressen lässt, droht der gesamten Bündner Kantonalpartei der Ausschluss aus der KP Schweizer SVP.

Dass dieses erpresserische Gebahren hart an der Grenze zur juristischen Nötigung liegt, ahnen viele nicht erst seitdem der Schaffhauser FDP-Kantonsrat und Rechtsanwalt Gerold Meier Strafanzeige gegen die Verantwortungslosen Verantwortlichen der SVP eingereicht hat.

Die Parteileitung müsse endlich den Mut finden, so Albrecht Rychen in einem Interview der Berner Zeitung, zu den eigenen gravierenden Fehlern zu stehen. In der Person von Bundesrätin Widmer-Schlumpf habe sie einen Sündenbock gefunden, um von eigenen Fehlern abzulenken.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen….. ausser vielleicht dem Hinweis, dass es noch eine Reihe anderer gravierender Fehler in der SVP-Chefettage gibt, zu denen die Toni Brunner’s Zentraldiktatur der SVP stehen sollte.

BZ: Ich kämpfe gegen Arroganz der SVP-Chefs

Gott, bitte gib mir billiges Benzin

Monday, May 5th, 2008

Unzählige Menschen hungern, unzählige sterben in sinnlosen Kriegen, der Klimawandel bedroht die gesamte Menschheit….. und amerikanische Evangelikale beten für billiges Benzin.

Jesus betendWas im ersten Moment wie ein Witz klingt, scheint bitterer Ernst zu sein. Wie 20-Minuten berichtet, bilden sich in Amerika erste Gebetstrupps die vor Tankstellen zu einem Gebet-Happening laden. Nicht für mehr Essen für Hungernde und nicht für weniger Tote durch sinnlose Kriege, nein diesen Christen geht es um viel wichtigeres, um billigeres Benzin.

Allmächtiger Gott, segne uns und gib uns Kraft, auf dass wir diese hohen Preise drücken“, so betet Rocky Twyman in Washington. Und mit ihm versammeln sich rund 200 Leute an den “Prayer at the Pump” Gebetsorgien.

Sie bekennen sich öffentlich zu christlicher Nächstenliebe, doch beten sie nicht für ein Ende des Krieges im arabischen Raum oder für ein Ende der amerikanischen Folter in Guantamo, sie beten auch nicht für die Abschaffung der Todesstrafe oder gegen die Zerstörung der Natur - Gottes Schöpfung. Nein, sie beten für billiges Benzin.

Doch seien wir ehrlich. Wenn Gott sich wirklich um die Benzinpreise kümmern würde, dann würde er das Benzin für 50 Dollar pro Gallone verkaufen, damit der menschliche Wahnsinn endlich aufhört, mit dem diese Welt in Schutt und Asche gelegt wird.

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde und er sah dass es gut war. Doch dann kam der Mensch, glaubte es noch besser machen zu können und begann diesen Planeten und seine Bewohner auszubeuten und zu zerstören. Klimawandel, Ozonloch, verseuchte Meere, vergiftete Landstriche… wahrlich, der Mensch hat sich die Erde wirklich Untertan gemacht.

Dafür und für vieles mehr müssten wir uns in Grund un Boden schämen und müssten Gott darum bitten, dass er unseren kollektiven Wahnsinn und unseren globalen Grössenwahn endlich stoppt. Aber anstelle dessen beten gewisse Kreise für billiges Benzin, für mehr Luxus (für sich selbst) und Wohlstand und gewisse Fanatiker beten gar für den Niedergang anderer Religionen und Kulturen. Gott dürfte dabei bei all dem nur irritiert den Kopf schütteln.

Das erinnert mich an Janis Joplin, die in einem ihrer Lieder sang:

Oh Lord, want you buy my a Mercedes Benz……. I wait for delivery until………

Sorry, aber ich kann die Bibel vorwärts und rückwärts lesen, davon finde ich nichts, einfach nichts, ausser vielleicht diesem:

Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn die lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.
Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, daß sie um ihres vielen Redens willen werden erhört werden.
Seid ihnen nun nicht gleich; denn euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr ihn bittet.

und das ist garantiert nicht billigeres Benzin!

Jetzt hilft nur noch beten
Beten nützt nicht: Öl über 120 Dollar